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RTL/ntv Trendbarometer Corona-Hoch der Union bröckelt weiter

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Kanzlerin Angela Merkel und CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer verlassen im Partnerlook den Bundestag.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Union bleibt im neuen RTL/ntv Trendbarometer fast genauso stark wie das linke Lager aus SPD, Grünen und Linke zusammen. Aber das Hoch, das sie sich während der Corona-Krise aufgebaut hat, beginnt zu bröckeln: CDU und CSU verlieren schon die zweite Woche infolge an Zustimmung.

Die Union bleibt im neuen RTL/ntv Trendbarometer fast genauso stark wie das linke Lager aus SPD, Grünen und Linke zusammen. Im Vergleich zu Vorwoche verlieren CDU und CSU einen Prozentpunkt und kämen nun gemeinsam auf 38 Prozent der Stimmen, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre. Damit wäre die Union nur einen Prozentpunkt schwächer als ein grün-rot-rotes Bündnis, das 39 Prozent erreichen würde. Dabei steht die SPD wie in der Vorwoche bei 14 Prozent, die Linke erreicht nach wie vor 8 Prozent. Die Grünen verlieren dagegen einen Punkt und kommen nur noch auf 17 Prozent.

Einen leichten Zuwachs verzeichnen die FDP und die AfD: Beide legen um jeweils einen Prozentpunkt zu. Die Liberalen hätten mit 6 Prozent wieder einen winzigen Puffer zur Fünf-Prozent-Hürde. Die AfD steht mit 10 Prozent wieder im zweistelligen Bereich.

Ähnlich deutlich ist der Vorsprung für die Union auch in der Frage, wem die Bundesbürger am ehesten zutrauen, mit den Problemen in Deutschland fertig zu werden. Während CDU und CSU eine Zustimmung von 44 Prozent erreichen, kommt die SPD nur auf 7 Prozent. Den Grünen trauen 5 Prozent der Bürger zu, die Probleme in Deutschland lösen zu können. Die anderen Parteien stehen gemeinsam bei 6 Prozent. Mehr als ein Drittel der Befragten, 38 Prozent, traut keiner Partei politische Kompetenz zu.

Offen ist noch, wer die Parteien kommendes Jahr in die Bundestagswahl führt. Bei der Union genießt nur allerdings der CSU-Vorsitzende und bayerische Ministerpräsident Markus Söder Vertrauen in der Bevölkerung. Die Kandidaten für den CDU-Vorsitz, der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet, Wirtschaftspolitiker Friedrich Merz und der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Norbert Röttgen, fallen dagegen durch.

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Quelle: ntv.de, chr