Politik

Wahl an der Weser Daten und Grafiken zur Bremen-Wahl

Bei der Wahl zur Bremer Bürgerschaft büßt die SPD in ihrer einstigen Hochburg kräftig an Stimmen ein. Die CDU steigt in Bremen erstmals zur stärkste Kraft auf. Laut Hochrechnungen des Wahlleiters können auch Grüne und Linke zulegen. Koalitionsverhandlungen dürften schwierig werden.

Historische Umbrüche im kleinsten deutschen Bundesland: Bei der Bürgerschaftswahl in Bremen zieht die CDU erstmals überhaupt in der Bremer Nachkriegsgeschichte bei einer Landtagswahl an den Sozialdemokraten vorbei. Der CDU-Spitzenkandidat, der politische Quereinsteiger Carsten Meyer-Heder, erhob noch am Wahlabend Anspruch auf den Posten des Regierungschefs.

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Die SPD fuhr ersten Hochrechnungen des Wahlleiters zufolge das schlechteste Ergebnis seit mehr als 70 Jahren ein. Stimmen gewinnen konnten dagegen Grüne, Linke und AfD. Auch die FDP schaffte es ins Landesparlament. Welche Koalition künftig regiert, ist noch offen. Rein rechnerisch reicht das Wahlergebnis nur für ein Zweierbündnis aus CDU und SPD.

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Eine solche schwarz-rote Koalition hat SPD-Spitzenkandidat Carsten Sieling allerdings kategorisch ausgeschlossen. Er stehe klar für ein Bündnis mit Linken und Grünen, betonte der amtierende Bremer Bürgermeister. Rot-Rot-Grün käme bisher vorliegenden Daten zufolge im Bremer Landesparlament mit insgesamt 47 Sitzen auf eine Mehrheit von vier Sitzen. Ein alternativ denkbares Jamaika-Bündnis unter Führung der CDU könnte dagegen auf insgesamt 46 der 84 Sitze in der Bürgerschaft rechnen, was einer etwas knapperen Mehrheit von 3 Sitzen entspricht.

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Quelle: n-tv.de