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Ausgaben für die Bildung Deutschland hinkt hinterher

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(Foto: picture alliance / dpa)

Eigentlich klingt die Zahl erst einmal positiv: Die öffentlichen Bildungsausgaben in Deutschland sind so hoch wie nie. Allerdings ist der internationale Vergleich ernüchternd. Danach liegt Deutschland weit hinter dem OECD-Durchschnitt.

Deutschland gibt zwar Milliarden für Bildung - doch im internationalen Vergleich hinkt es noch immer bei den Ausgaben für Kindergärten, Schulen, Hochschulen und die Berufsbildung hinterher. Rund 126,4 Milliarden Euro gaben öffentliche und private Träger dafür 2009 aus, wie das Statistische Bundesamt feststellte. Das waren 5,3 Prozent des BIP und damit deutlich weniger als im OECD-Durchschnitt mit 6,2 Prozent.

Insgesamt gaben Bund, Länder und Gemeinden 2009 gaben 100 Milliarden Euro für den Bildungsbereich aus. Davon stellten der Bund 6,2 Milliarden Euro, die Länder 71,9 Milliarden Euro und die Gemeinden 21,8 Milliarden Euro bereit.

Das Gesamtbudget für Bildung, Forschung und Wissenschaft belief sich 2009 auf 224,8 Milliarden Euro. Darin sind neben den Bildungsausgaben der öffentlichen Hand unter anderem auch die Ausgaben von Unternehmen, privaten Haushalten und der Bundesagentur für Arbeit enthalten. 126,4 Milliarden Euro davon entfielen auf die Ausgaben für Kindergärten, Schulen, Hochschulen und die Berufsbildung.

In diesem Jahr steigen die öffentlichen Bildungsausgaben voraussichtlich  auf ein Rekordhoch von mehr als 110 Milliarden Euro. Das sind 4,7 Milliarden Euro mehr als 2011, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Es handelt sich aber noch um vorläufige Berechnungen im Bildungsfinanzbericht.

Quelle: n-tv.de, ghö/AFP

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