Politik

Lob und Kritik an BundEvers sieht bei Spritpreis-Entlastungen noch Luft nach oben

19.09.2026, 18:02 Uhr
00:00 / 02:34
620161798
Wahlkampf auf der Zielgeraden: CDU-Spitzenkandidat Evers in Berlin-Tempelhof. (Foto: picture alliance/dpa)

Am Sonntagmorgen öffnen in Berlin die Wahllokale. Kurz bevor es losgeht, wirbt der CDU-Spitzenkandidat Stefan Evers noch für seine Partei. In der von der CDU geführten Regierung im Bund sieht er positive Dynamik - auch wenn er sich bei den Spritpreis-Entlastungen mehr gewünscht hätte.

Aus Sicht von Berlins CDU-Spitzenkandidat Stefan Evers zeigt die Bundesregierung mit den Plänen zur Entlastung der Bürger bei den hohen Spritpreisen Handlungsfähigkeit. "Ich persönlich kann mir da noch mehr vorstellen. Aber gut ist, dass diese Bundesregierung wieder Tritt fasst, dass sie vertrauensvoll zusammenarbeitet", sagte Evers am Rande eines Wahlkampfabschlusstermins in Tempelhof.

Die Regierung aus CDU und SPD in Berlin habe in den vergangenen drei Jahren gezeigt, wie man "auch unter großem Druck in einer schwierigen Koalition" vertrauensvoll zusammenarbeite. "Das erwarte ich auch von der Bundesregierung", so Evers weiter. Die Bezahlbarkeit des täglichen Lebens sei in Berlin ein großes Thema. "Deswegen tun wir so viel dafür, dass wir wieder ausreichend Wohnraum haben. Das ist Top-Priorität", betonte der CDU-Politiker. Auch das Thema Energiepreise beschäftige die Koalition schon lange.

Wie auch seine schärfste Konkurrentin von den Linken, Elif Eralp, sieht Evers in der Berlin-Wahl eine Richtungswahl. "Wir haben uns zurück ins Rennen gekämpft, und jetzt stehen wir kurz vor einem Fotofinish zwischen CDU und Linke. Und damit steht Berlin vor einer Richtungswahl, bei der wirklich jede Stimme zählt", sagte er.

In den jüngsten Umfragen kristallisierte sich ein Zweikampf zwischen Linke und CDU um Platz eins heraus. In den letzten fünf Erhebungen war zumeist die Linke (20-23 Prozent) knapp vorn, dicht gefolgt von der CDU (20-21 Prozent), bei einer Umfrage bestand Gleichstand.

CDU-Spitzenkandidat Evers will verhindern, dass mit Elif Eralp erstmals die Linken in das Rote Rathaus einziehen könnten. Die Unterschiede zwischen den beiden Parteien könnten nicht größer sein, erklärte der CDU-Politiker. Auch das Bündnis Sahra Wagenknecht beendet erst am Samstag offiziell den Wahlkampf. Bei den meisten anderen Parteien war dies bereits am Freitag der Fall.

Quelle: ntv.de, uzh/dpa

BerlinCDUDie LinkeAbgeordnetenhauswahl BerlinTankrabattFriedrich Merz