Politik

Beckstein legt sich fest Koalitionen nicht vorstellbar

Bayerns Ministerpräsident Günther Beckstein (CSU) kann sich nach der Landtagswahl am kommenden Sonntag keine Koalition mit einer anderen Partei vorstellen. Für ihn komme eine Koalition "weder mit der FDP noch mit den Freien Wählern" in Frage, sagte Beckstein im BR.

Eine Koalition lehne er grundsätzlich ab, weil sie "mit großen Reibungsverlusten" verbunden sei. "Das sieht man in Berlin", sagte Beckstein. Die CSU wolle einen klaren Kurs - "dafür brauchen wir eine eigene Mehrheit".

Die CSU regiert seit 1962 in Bayern alleine. Nach den jüngsten Umfragen müssen die Christsozialen bei der Landtagswahl um ihre absolute Mehrheit bangen. Allerdings liegen sie weit vor der SPD als zweitstärkster Kraft.

Vor allem die Spitze der bayerischen FDP hatte wiederholt geäußert, im Falle eines Einzugs in den Landtag und dem Verlust der absoluten Mehrheit der CSU mit den Christsozialen koalieren zu wollen. Die in Bayern in den Kommunen stark verankerten Freien Wähler stehen inhaltlich der CSU nahe.

Quelle: n-tv.de

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