Politik

Kampf gegen Fluchtursachen Regierung schafft Jobs in Krisenregionen

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Ein Syrer erklärt seinem Sohn in der Türkei das Handwerk.

(Foto: REUTERS)

Im Kampf gegen die Flüchtlingskrise startet die Bundesregierung in der Region um Syrien eine millionenschwere Beschäftigungsoffensive. Offenbar mit Erfolg: Tausende Menschen erhalten einen Job und damit eine Bleibeperspektive.

Im Kampf gegen Fluchtursachen hat die Bundesregierung in den vergangenen Monaten fast 34.000 Arbeitsplätze in den Nachbarländern des Bürgerkriegslandes Syrien geschaffen. Wie die Zeitungen der Funke Mediengruppe unter Berufung auf das Bundesentwicklungsministerium berichten, entstanden die Jobs in der Türkei, im Libanon, im Irak sowie in Jordanien. Bis zum Jahresende sollen es demnach insgesamt 50.000 Arbeitsplätze sein.

"Unsere Beschäftigungsoffensive Nahost wirkt", sagte Entwicklungsminister Gerd Müller den Zeitungen. Die Regierung wolle den Menschen in den Krisenregionen um Syrien "ein Stück Hoffnung" und eine Bleibeperspektive geben.

Die Offensive des Ministeriums namens "Cash For Work" hat ein Budget von 200 Millionen Euro und zahlt die Gehälter für Flüchtlinge und Bewohner in den Krisenregionen. Im Irak bauen Arbeiter etwa Spiel- und Sportplätze und reparieren Straßen, im Libanon werden Wohnungen renoviert. In der Türkei sollen mit dem Programm den Angaben zufolge mehrere tausend Jobs für Friseure und Tischler entstehen.

Quelle: n-tv.de, chr/AFP

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