Politik

Enttäuschende Werte für Schulz SPD-Parteitag bleibt ohne Effekt

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Martin Schulz und die SPD kommen in den Umfragen nicht voran.

picture alliance / Michael Kappe

Von ihrem Parteitag erhofft sich die SPD einen Aufschwung im Bundestagswahlkampf. Doch wenige Tage später ist einer neuen Umfrage zufolge klar: Ihr Kanzlerkandidat Martin Schulz konnte die Wähler weder von sich noch von der Partei überzeugen.

Die SPD hat nicht von ihrem Programmparteitag am 25. Juni in Dortmund profitiert. Einer neuen Forsa-Umfrage im Auftrag von RTL zufolge käme sie derzeit auf 23 Prozent der Stimmen, wenn diese Woche der Bundestag gewählt würde. Damit würde sie genauso viele Stimmen erhalten wie vor dem Parteitag. Die Union kommt erneut auf 40 Prozent.

Die Linke und die Grünen kommen der Umfrage zufolge wie in der Vorwoche auf 9 Prozent. Die FDP legt einen Punkt zu auf 8 Prozent. Die AfD steht unverändert bei 7 Prozent.

Laut Forsa wurden die Daten vom 26. bis zum 28 Juni erhoben, also in den drei Tagen nach dem Parteitag. Demnach kann die SPD auch bei der Kanzlerfrage keine Verbesserung verbuchen. Zuletzt hatten sich bei der Frage, wer Kanzler werden soll, 52 Prozent der Befragten für CDU-Chefin Angela Merkel und nur 22 Prozent für SPD-Chef Martin Schulz ausgesprochen.

Auf dem Parteitag hatte Schulz seine Partei mit verschärften Attacken gegen die Union und Angela Merkel auf eine Aufholjagd bis zur Bundestagswahl eingeschworen. Er warf CDU und CSU vor, sich vor Inhalten zu drücken und damit die Wähler einzulullen.

Für die Daten wurden 1507 Menschen nach dem SPD-Parteitag vom 26. bis zum 28. Juni befragt. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei 2,5 Prozentpunkten.

Quelle: n-tv.de, chr

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