Politik

RTL/n-tv Trendbarometer SPD legt nach Rückbesinnung zu

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Ist Andrea Nahles mit der SPD auf dem richtigen Weg? Die neuen Forsa-Werte machen den Sozialdemokraten zumindest Mut.

(Foto: imago/Emmanuele Contini)

Ist das die lange von der SPD ersehnte Trendwende? Im RTL/n-tv Trendbarometer geht es nach der öffentlichen Abkehr von Hartz IV zumindest wieder nach oben. Der anderen großen Volkspartei hilft die Vergangenheitsbewältigung dagegen offensichtlich nicht.

Die Umfragewerte der Sozialdemokraten haben sich nach der Vorstandsklausur am vergangenen Wochenende und der Abkehr von Hartz IV verbessert. Im RTL/n-tv Trendbarometer gaben 17 Prozent der Befragten an, SPD wählen zu wollen, wenn am Sonntag Wahlen wären. Das ist der höchste Wert seit September 2017 und bedeutet einen Anstieg um zwei Prozentpunkte im Vergleich zur Vorwoche.

Die Union kann in der Forsa-Umfrage dagegen nicht von den Ergebnissen ihres "Werkstatt"-Gesprächs über die Migrationspolitik profitieren. In der Gunst der Wähler geht es um zwei Punkte bergab - von 31 auf 29 Prozent. Dies bedeutet die schwächste Zustimmungsrate im noch jungen Jahr 2019.

Die übrigen Werte: Die Grünen gewinnen ebenfalls zwei Prozentpunkte hinzu auf 21 Prozent. Die AfD bleibt bei 12, die FDP bei 10 Prozent. Verluste müssen die Linken hinnehmen, für die Partei würden sich nur noch 6 Prozent entscheiden - zwei Punkte weniger als in der Vorwoche.

Kaum Bewegung gibt es dagegen in der Frage, wer bester Kandidat für das Kanzleramt wäre. In einem imaginären Duell liegt CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer noch immer weit vor Andrea Nahles von der SPD. Mit 46 zu 14 Prozent hat sich der Abstand jedoch um einen Prozentpunkt verkleinert. Bessere Chancen hätte Finanzminister Olaf Scholz gegen AKK: Ihn würden dann 21 Prozent lieber als Kanzler sehen, 41 Prozent wären bei dieser Konstellation für die Saarländerin.

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Quelle: n-tv.de, jog

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