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RTL/n-tv-Trendbarometer SPD stemmt sich gegen den Abwärtssog

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Im aktuellen RTL/n-tv-Trendbarometer kommt die Partei um SPD-Chefin Nahles nur auf 15 Prozent.

picture alliance/dpa

Die sozialpolitischen Vorstöße der SPD zeigen bislang wenig Wirkung: Im aktuellen RTL/n-tv-Trendbarometer können die Sozialdemokraten ihre Position lediglich halten. Die Union muss leichte Einbußen hinnehmen. Die FDP dagegen scheint in der Gunst der Wähler zu gewinnen.

In der ersten vollen Februarwoche gibt es in der deutschen Parteienlandschaft - gemessen an den Präferenzen der Wähler - nur minimale Bewegungen. Lediglich die Union verliert von 32 auf 31 Prozent, während die FDP einen Prozentpunkt hinzugewinnt.

Die Werte der übrigen großen Parteien – auch die der SPD – ändern sich dagegen nicht. Von dem verkündeten "Abschied von Hartz IV", dem neuen Sozialstaatskonzept und dem sozialpolitischen Vorschlagsfeuerwerk scheint die SPD somit bislang nicht zu profitieren. Immerhin können die Sozialdemokraten so einen weiteren Verlust an Zustimmung verhindern.

Im aktuellen RTL/n-tv-Trendbarometer kommt die Partei um SPD-Chefin Andrea Nahles nur auf 15 Prozent. Damit erreicht die drittstärkste politische Kraft hinter Union und Grünen weiter weniger als die Hälfte der Stimmen von CDU und CSU. Wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahlen wären, läge die SPD demnach nur 3 Prozentpunkte vor der AfD.

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Weiterhin reicht es theoretisch für Schwarz-Grün: Im Fall von Neuwahlen könnten sich CDU, CSU und Grüne mit zusammen 50 Prozent Chancen auf eine regierungsfähige Mehrheit ausrechnen.

Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen lag zuletzt allerdings bei 24 Prozent. Der Wert entspricht dem Anteil der Nichtwähler bei der Bundestagswahl 2017, als 23,8 Prozent aller Bundesbürger im wahlberechtigten Alter es vorzogen, ihre Stimme nicht abzugeben.  

Quelle: n-tv.de, mmo

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