Politik

RTL/n-tv Trendbarometer SPD und AfD liegen gleichauf

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Im Atrium der Berliner SPD-Zentrale: Die Genossen kämpfen mit der schwindenden Wählergunst.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Union und die AfD bleiben in der Wählergunst stabil. Ebenso stabil bleiben die schlechten Umfragewerte für die SPD, die ihren Status als "Volkspartei" längst verloren hat. Auch die Grünen müssen einen leichten Verlust hinnehmen.

Die politische Stimmung in Deutschland ist auch während der politischen Sommerpause weitgehend unverändert. So schafft es die SPD nicht aus ihrem Umfragetief heraus: Laut RTL/n-tv Trendbarometer würden momentan nur 13 Prozent der Befragten ihre Stimme den Sozialdemokraten geben. Damit gibt es keinerlei Verschiebungen in der Gunst der Wähler zu den Vorwochen. Mit diesem Ergebnis bleibt die SPD gleichauf mit der AfD. Die würde bei einer jetzigen Bundestagswahl erneut 13 Prozent erhalten. Gegenüber der Vorwoche gab es auch hier keine Veränderung.

Auch die Unionsparteien können ihre Spitzenpositionen weiterhin halten. CDU und CSU kommen laut der jüngsten Umfrage des Forsa-Instituts wieder auf 27 Prozent. Zwar holten die Unionsparteien bei der Bundestagswahl 2017 noch 32,9 Prozent, dennoch bleibt der aktuelle Wert im Vergleich zur Vorwoche unverändert. Ebenfalls konstant ist das Abschneiden der FDP, die 9 Prozent der Befragten wählen würden.

Auch die Grünen können ihre Beliebtheit halten: Für die Oppositionspartei würden laut Forsa-Erhebung 23 Prozent der Wähler stimmen. Damit würden die Grünen zwar einen Prozentpunkt weniger als in der Vorwoche holen, dennoch bleiben sie dicht hinter den Unionsparteien. Die Linke würde laut RTL/n-tv Trendbarometer aktuell auf 8 Prozent kommen, und damit einen Prozentpunkt mehr holen als in der Vorwoche.

Habeck gewinnt bei Kanzlerpräferenz

Derweil verliert Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer immer noch an Zustimmung. Könnten die Bundesbürger direkt einen Kanzler oder eine Kanzlerin wählen, dann würde die CDU-Chefin deutlich sowohl gegen Finanzminister Olaf Scholz von der SPD als auch Grünen-Chef Robert Habeck verlieren. Laut RTL/n-tv Trendbarometer würde AKK in einem Duell gegen Scholz 17 Prozent der Stimmen gewinnen, für Scholz hingegen würden 28 Prozent der Befragten stimmen. Zwar büßen sowohl Scholz als auch AKK einen Prozentpunkt im Vergleich zur Vorwoche ein, dennoch liegt AKK weit abgeschlagen hinter dem Sozialdemokraten.

Auch in einem Duell mit Habeck würde AKK klar gegen den Oppositionspolitiker verlieren: Für den Grünen-Politiker würden 27 Prozent der Befragten stimmen, für AKK hingegen nur 17 Prozent. Habeck verliert zwar 3 Prozentpunkte im Vergleich zur Vorwoche, doch AKK kann den großen Abstand zu dem Grünen-Chef nicht aufholen. Hingegen wäre der Unterschied zwischen Habeck und Scholz nicht so groß: Müssten sich die Wähler zwischen diesen beiden entscheiden, dann würde Habeck mit 24 Prozent zum Bundeskanzler gewählt werden, Scholz würde 21 Prozent erhalten.

Geht es um die Frage nach der politischen Kompetenz, schneidet die SPD unterirdisch schlecht ab: Nur 4 Prozent der Befragten trauen den Sozialdemokraten zu, mit den Problemen in Deutschland am besten fertig zu werden. Mit 18 Prozent können CDU/CSU auch bei dieser Frage ihre Spitzenposition verteidigen. Den Grünen trauen laut Forsa 16 Prozent zu, die Geschicke des Landes am effektivsten zu lenken.

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Quelle: ntv.de, cak