Politik

Gesunkenes Kriegsschiff aus Südkorea Spuren von deutschem Torpedo

Nach einem Medienbericht soll ein Torpedo deutscher Bauart das südkoreanische Kriegsschiff versenkt haben, bei dem 46 Menschen ums Leben kamen.

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Angehörige trauern an der Stelle, wo das Schiff im Meer versank.

(Foto: AP)

Ein im März untergegangenes südkoreanisches Kriegschiff ist einem Medienbericht zufolge offenbar von einem Torpedo deutscher Bauart versenkt worden. Zu diesem Ergebnis sei eine Ermittlergruppe gelangt, meldete die Nachrichtenagentur Yonhab unter Berufung auf südkoreanische Regierungskreise.

Chemische Rückstände und Metallfragmente stimmten mit dem deutschen Waffentyp überein. Dies könnte darauf hinweisen, dass Nordkorea als mutmaßlicher Angreifer seine Verwicklung verschleiern wolle, indem es keinen Torpedo von seinen Verbündeten Russland oder China einsetzte.

Südkorea hat den Norden bislang nicht offiziell vorgeworfen, für den Untergang der "Cheonan" nahe der gemeinsamen Seegrenze verantwortlich zu sein. Allerdings haben südkoreanische Politiker inoffiziell keinen Hehl aus ihren Vermutungen gemacht. Der Norden weißt die Vorwürfe zurück. Bei dem Untergang der Korvette waren 46 Matrosen ums Leben gekommen.

Quelle: n-tv.de, rts

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