Politik

Trotz Waffenruhe-Deal mit TrumpStraße von Hormus bleibt für Handelsschiffe eingeschränkt

08.04.2026, 15:47 Uhr
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Trump fordert die "vollständige, unverzügliche und sichere" Öffnung der Straße von Hormus. (Foto: -/The Visible Earth/NASA/dpa)

Auf einer der wichtigsten Wasserstraßen der Welt behält Teheran weiter die Kontrolle. Für die Durchfahrt sei eine Erlaubnis der Revolutionsgarden nötig, berichten Öltanker. Bei Missachtung drohen drastische Konsequenzen.

Der Iran hält weiterhin an einer Kontrolle des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus fest. Der staatliche Sender Irib verwies bei X auf eine Erklärung von Außenminister Abbas Araghtschi. Demnach unterliegt der Schiffsverkehr nach wie vor "technischen Beschränkungen und der Abstimmung mit den iranischen Streitkräften". 

Laut einem iranischen Medienbericht seien Öltanker gestoppt worden. Dies sei nach einer Verletzung der Feuerpause durch Israel erfolgt, meldete die Nachrichtenagentur Fars. Israel habe erklärt, die Vereinbarung gelte nicht für seine Vorstöße im Südlibanon.

Schiffe dürfen erst nach Erhalt einer offiziellen Genehmigung zwischen zwei iranischen Inseln hindurchfahren und iranische Hoheitsgewässer durchqueren. Die US-Zeitung "Wall Street Journal" zitierte ein Besatzungsmitglied eines Schiffes. Demnach sei per Funk mitgeteilt worden, dass eine Genehmigung der Sepah-Marine für eine Passage eingeholt werden müsse. "Jedes Schiff, das versucht, ohne Genehmigung durchzufahren, wird zerstört." Die Sepah-Marine ist der maritime Arm der Iranischen Revolutionsgarden.

US-Präsident Trump hatte zuvor erklärt, Bedingung für die "beidseitige Waffenruhe" sei die "vollständige, unverzügliche und sichere" Öffnung der Straße von Hormus. Iran kündigte an, den Schiffsverkehr unter Einschränkungen zu ermöglichen

Nach Angaben des Schiffsverfolgungsdienstes Marine Traffic nehme der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus trotz der iranischen Beschränkung immerhin leicht zu. Es seien erste Anzeichen für Schiffsbewegungen in der Straße von Hormus zu beobachten.

Quelle: ntv.de, bho/dpa/rts

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