Politik
Kurzes Händeschütteln am Wahlabend: der unterlegene SPD-Kanzlerkandidat Schulz und CDU-Amtsinhaberin Merkel.
Kurzes Händeschütteln am Wahlabend: der unterlegene SPD-Kanzlerkandidat Schulz und CDU-Amtsinhaberin Merkel.(Foto: picture alliance / Gero Breloer/)
Mittwoch, 01. November 2017

Stern-RTL-Wahltrend: Union legt zu, SPD-Hoch schon wieder vorbei

Die Debatte um die Zukunft der Kanzlerin wirkt sich für die Union bisher nicht negativ aus. CDU und CSU gewinnen in der neuen Forsa-Umfrage wieder Prozente hinzu. Auch die Grünen gehen mit Rückenwind in die Koalitionsverhandlungen.

Fünf Wochen nach der Wahl gibt es kleine Verschiebungen im Stern-RTL-Wahltrend. In der neuen Forsa-Umfrage legt die Union zwei Punkte zu und liegt nun bei 33 Prozent. Die SPD rutscht nach ihrem Mini-Aufschwung zuletzt wieder zwei Punkte ab und fällt auf 20 Prozent. Eine Erklärung dafür könnte unter anderem die öffentliche Personaldebatte bei den Sozialdemokraten sein.

Währenddessen ist der Zuspruch für die Kanzlerin trotz der Debatte über ihre Zukunft - zumindest bisher - unverändert groß. 49 Prozent der Deutschen, und damit etwas mehr als in der Vorwoche, würden sich wieder für Angela Merkel als Regierungschefin entscheiden. Der bei der Bundestagswahl unterlegene Kanzlerkandidat und SPD-Chef Martin Schulz schneidet deutlich schlechter ab und erreicht lediglich 21 Prozent.

Bei den übrigen Parteien tut sich derweil kaum etwas. FDP und AfD kommen unverändert auf 11 Prozent. Damit liegen sie gleichauf mit den Grünen, die sich in dieser Woche um einen Punkt verbessern. Im Vergleich zum Wahlergebnis verbuchen sie von allen Parteien somit die größten Zugewinne. In den schwierigen Koalitionsverhandlungen dürften die Grünen dies dankbar zu Kenntnis nehmen. Die Linke muss unterdessen leichte Verluste hinnehmen und sackt auf 9 Prozent.

Quelle: n-tv.de

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