Politik

Stern-RTL-Wahltrend Wahlerfolg bringt SPD Mini-Aufschwung

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Martin Schulz und Stephan Weil sonnen sich im selten gewordenen Ruhm.

(Foto: REUTERS)

Noch immer liegt die SPD im Stern-RTL-Wahltrend schlecht da. Doch immerhin: Kurz nach der gewonnenen Wahl in Niedersachsen geht es ein wenig bergauf.

Die SPD kann nach der gewonnenen Landtagswahl in Niedersachsen im Stern-RTL-Wahltrend zulegen. Wären am Sonntag Bundestagswahlen, würden laut der Forsa-Umfrage 22 Prozent ihr Kreuz bei den Sozialdemokraten machen. Das sind zwei Prozentpunkte mehr als noch in der Vorwoche.

Die Union verliert ebenso wie die Grünen und die AfD dagegen einen Punkt: Die Parteien stehen bei 31, zehn und elf Prozent. Einen Punkt hinzu gewinnen die Linken auf zehn Prozent, die FDP bleibt bei elf Prozent. 25 Prozent der Befragten würden nicht zur Wahl gehen.

Nach der verlorenen Bundestagswahl konnte die SPD in Niedersachsen einen Erfolg verbuchen. Mit Ministerpräsident Stephan Weil an der Spitze sicherte sie bei den vorgezogenen Neuwahlen den Sieg – auch wenn es für eine Neuauflage der rot-grünen Regierung nicht reicht.

Für Schulz sieht es weiter mies aus

Der Mini-Aufschwung für die SPD in der Forsa-Umfrage spiegelt sich auch in der Zuschreibung politischer Kompetenz wider. Auf die Frage, welche Partei am besten mit den Problemen des Landes fertig werde, kommt die SPD auf zehn Prozent – ein schwacher Wert, der jedoch um zwei Punkte besser ist als noch in der Vorwoche. Im selben Maße verliert die Union hier an Zustimmung: 29 Prozent, minus zwei Punkte.

Kaum Veränderungen gibt es bei der Kanzlerpräferenz. Angela Merkel würden weiterhin 48 Prozent zur Kanzlerin direkt wählen, wenn dies möglich wäre. Martin Schulz könnte hier lediglich mit 21 Prozent rechnen, ein schmales Plus von einem Punkt.

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Quelle: n-tv.de, jog

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