Dossier

Zehn Zitate aus zehn Jahren Merkel steht Rede und Antwort

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(Foto: REUTERS)

Ein Jahrezehnt CDU-Parteivorsitz, das bedeutet auch viele Wahlkampfreden, Interviews, Bundestagsdebatten, Verhandlungsgespräche, Pressekonferenzen und öffentliche Ansprachen. Angela Merkel hat seit 2000 viel gesagt: Lesen Sie zehn Zitate aus zehn Jahren.


 

"Ich gehöre zu dem Typ Mensch, der schon im Sport die gesamte Unterrichtsstunde auf dem Dreimeterbrett gestanden hat und erst in der 45. Minute gesprungen ist."

("Welt am Sonntag", 31. Dezember 2000)

 

"Vor lauter Globalisierung und Computerisierung dürfen die schönen Dinge des Lebens wie Kartoffeln oder Eintopf kochen nicht zu kurz kommen."

(Rede auf dem Hessentag in Heppenheim vor 4000 Landfrauen, in: "Handelsblatt", 24. Juni 2004)

 

"Die multikulturelle Gesellschaft ist grandios gescheitert."

(zum Streit über die Integration von Ausländern, "Frankfurter Allgemeine Zeitung", 20. November 2004)

 

"Die Frauenfußball-Nationalmannschaft ist ja schon Fußballweltmeister, und ich sehe keinen Grund, warum Männer nicht das Gleiche leisten können wie Frauen."

(zur anstehenden Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland 2006, Neujahrsansprache, 31. Dezember 2005)

 

"Wenn ich eines Tages auf mein politisches Leben zurück blicke, möchte ich da nicht lesen: Selber Karriere gemacht, aber für andere Frauen nichts getan."

(zur Förderung von Frauen in verantwortungsvollen Positionen, Interview mit "Emma", 9. August 2005)

 

"Mit dem Kopf durch die Wand wird nicht gehen. Da siegt zum Schluss immer die Wand."

(zum Tarifkonflikt zwischen der Lokführergesellschaft GDL und der Bahn, 2007)

 

"Wir sagen den Sparerinnen und Sparern, dass ihre Einlagen sicher sind. Auch dafür steht die Bundesregierung ein."

(zu den Finanzproblemen der Hypo Real Estate, Pressekonferenz, Oktober 2008)

 

"Mal bin ich liberal, mal bin ich konservativ, mal bin ich christlich-sozial – und das macht die CDU aus."

(zu sich selbst und der CDU, in: "Anne Will", 22. März 2009)

 

"Immerhin haben wir es geschafft, dass das Gesicht der Kanzlerin ostdeutsch ist. Das ist ja schon mal was."

(zur Kritik, es seien zu wenig ostdeutsche Minister im Kabinett vertreten, Oktober 2009)

 

"Ich bin wahrscheinlich älter und reifer geworden, aber der Spaß hat nicht nachgelassen. Mir geht's gut."

(zur Vorstellung des schwarz-gelben Koalitionsvertrages, Pressekonferenz, 24. Oktober 2009)

Quelle: ntv.de, jkr/tis

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