Produkt-Check Haushalt & Garten

Erst Regen, dann Sonnenschein? Wetterstationen im Test - welches Modell kann was?

05.05.2026, 11:01 Uhr
imageVon Isabelle Kurz
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Wetterstationen für zu Hause versprechen zuverlässige Vorhersagen. Wir haben fünf Modelle getestet. (Foto: ntv/RTL)

Wer das Wetter zuverlässig im Blick behalten will, verlässt sich am besten nicht ausschließlich auf Apps. Wetterstationen für zu Hause versprechen präzise Messwerte, Prognosen in Echtzeit und smarte Funktionen. Vom Einsteigergerät hin zur Profi-Station - der ntv Produkt-Check testet fünf Modelle.

Für unseren Test richten wir alle Wetterstationen ein und verbinden sie - wenn nötig - via App mit dem Smartphone. Die Werte der verschiedenen In- und Outdoor-Geräte werden bei gleichen Konditionen entsprechend miteinander verglichen: Welche Wetterstation lässt sich am einfachsten aufstellen, welche liefert die meisten Infos, welche hat die smartesten Features?

Diese Wetterstationen haben wir getestet

Hinweis: Die Preise sind volatil, Händler passen bisweilen auch die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) an. Sollten sich die Preise von den hier angegebenen unterscheiden, wurden sie nach Veröffentlichung des Artikels durch den Händler geändert.

Wetterstationen im Test - das Fazit

Unser Test zeigt deutlich: Teuer bedeutet auch bei Wetterstationen nicht zwangsläufig besser. In jedem Fall sollten sich Verbraucher vor dem Kauf genau überlegen, welche Werte und Funktionen das entsprechende Gerät unbedingt mitbringen sollte. Das beste Gesamtpaket zu einem guten Preis liefert in unserem Test die SwitchBot-Wetterstation*, für Innenräume können aber auch deutlich günstigere Modelle wie die ThermoPro* vollkommen ausreichend sein.

SwitchBot-Wetterstation - top auf der ganzen Linie

Kurz und knapp: Ein Gerät, viele Möglichkeiten - die SwitchBot-Wetterstation überzeugt in allen Bereichen und liefert ohne viel Aufwand zuverlässige Werte.

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Nach dem Einlegen der Batterien - im Lieferumfang enthalten - und dem Entfernen des Sicherheitsbandes springt die SwitchBot-Bluetooth-Wetterstation sofort an. Auch der Außensensor enthält bereits alle benötigten Batterien. Dank der zugehörigen App lassen sich beide Geräte binnen Sekunden koppeln und zeigen die Daten zu Temperatur und Luftfeuchtigkeit auf dem Handy an. Schwankungen lassen sich im Zeitraum von einer Stunde erkennen, auch der Tages-, Wochen-, Monats- und Jahresverlauf ist ersichtlich. Laut den Herstellerangaben können die Messdaten um lediglich +/- 0,2 Grad Celsius bei der Temperatur und +/- 2 Prozent bei der Luftfeuchtigkeit abweichen.

In der App lassen sich Idealwerte angeben, wobei die SwitchBot-Wetterstation* warnt, wenn diese über- oder unterschritten werden. Anhand der gemessenen Daten gibt die Station eine Wettervorhersage. Besonderes Plus: Dank ihres Smart-Home-Features lässt sich die Wetterstation mit allen großen Anbietern koppeln - wenn es drinnen zu warm wird, kann beispielsweise automatisch das Klimagerät gestartet werden. Auch ein Luftbefeuchter ist mit der SwitchBot koppelbar. Wie bei allen Smart-Home-Netzen ist dafür allerdings der dazugehörige SwitchBot Hub notwendig.

ThermoPro TP 350 - perfekt für Innenräume

Kurz und knapp: Die günstige Wetterstation von ThermoPro liefert im Test souverän ab, ist aber nicht für draußen geeignet.

Auch das ThermoPro TP350* kommt mit dazugehöriger App, Batterien sind im Lieferumfang enthalten. Das Gerät koppelt sich über Bluetooth mit dem Handy und soll bis auf 80 Meter Entfernung funktionieren. Die Einrichtung ist einfach, allerdings ist diese Station nur für Innenräume konzipiert. Die Comfort-Skala zeigt an, wie hoch die Luftfeuchtigkeit im Raum ist: Ab 70 Prozent droht Schimmelbildung - dank des Hygrometers hat man diesen Wert immer im Blick. Laut Hersteller bewegen sich die Daten auch hier um +/- 0,2 Grad Celsius bei der Temperatur und +/- 2 Prozent in Sachen Luftfeuchtigkeit.

Die App zeigt Raumtemperatur, Luftfeuchtigkeit und eine Comfort-Skala an - so ist immer ersichtlich, wie weit die Werte von den voreingestellten Idealwerten abweichen. Wer also nur seine Raumdaten messen möchte, für den ist der ThermoPro eine gute Option.

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Noklead Thermo-Hygrometer kommt ohne App aus

Kurz und knapp: Dank seines modernen Designs in Holzoptik ist das Noklead Thermo-Hygrometer ein echter Hingucker - wer keine App braucht und kleine Abweichungen toleriert, ist mit dem Gerät in jedem Fall gut bedient.

Wie das ThermoPro misst auch das NOKLEAD Hygrometer* nur in Innenräumen. Es zeigt Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit an und besitzt ebenfalls eine integrierte Comfort-Anzeige, die notwendige Knopfbatterie ist im Lieferumfang enthalten. Das Hygrometer kann hingelegt oder mit einem eingebauten Ständer aufgestellt werden. Alternativ lässt es sich mit einem mitgelieferten Magneten beispielsweise am Kühlschrank befestigen - einfach auspacken, Batterie einsetzen, fertig. Laut Hersteller können die Daten um +/- 1 Grad Celsius und +/- 3 Prozent bei der Luftfeuchtigkeit abweichen.

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BALDR Funk-Wetterstation mit Wecker und Außensensor

Kurz und knapp: Die Wetterstation von BALDR ist auch für draußen geeignet, zeigt im Test aber kleine Schwächen bei der Einstellung per Funk und kommt ohne Batterien.

Diese BALDR Wetterstation* wird mit einem Außensensor geliefert. Auf dem Display lassen sich einfach Temperatur und Luftfeuchtigkeit für drinnen und draußen ablesen, daneben wird auf dem Bildschirm eine Wettervorhersage für die nächsten zwölf bis 24 Stunden angezeigt. Laut Hersteller bewegen sich hier die Abweichungen bei +/- 1 Grad Celsius bei der Temperatur, in Sachen Luftfeuchtigkeit bei +/- 5 Prozent. Datum und Uhrzeit sollen automatisch per Funkuhr abgerufen werden können - das funktioniert im Test allerdings nicht. In der Bedienungsanleitung findet man die Informationen zur manuellen Eingabe der entsprechenden Daten. Nettes Extra: Die BALDR-Wetterstation hat eine Weckfunktion mit Schlummertaste, kann also gut auf dem Nachttisch platziert werden. Die fünf benötigten Batterien sind nicht im Lieferumfang enthalten - dafür gibt es einen kleinen Abzug.

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Ecowitt: Profi-Wetterstation mit kleinen Mängeln

Kurz und knapp: Die Installation erweist sich im Test als etwas kompliziert, am Ende liefert das Gerät aber jede Menge interessante Daten für passionierte Wetterfrösche.

Die Installation der Ecowitt Wetterstation* kostet uns im Test einige Nerven. Auch hier sind die Batterien (mindestens zwei sind für den Außensensor erforderlich) nicht im Lieferumfang enthalten, darüber hinaus gestaltet sich der Zusammenbau schwierig - manche Schrauben lassen sich einfach nicht festziehen, was besonders beim Windmesser zum Problem werden kann. Auch eine Stange, auf der das Messgerät montiert werden könnte, wird nicht mitgeliefert. Das Display spiegelt, was bei Sonnenlicht das Ablesen der Werte erschwert. Wir bitten den Hersteller Ecowitt um Stellungnahme: Bei dem Windmesser könne es sich um einen einzelnen Herstellungsfehler handeln, man würde uns einen neuen zusenden, so die Antwort. Das Display sei mittlerweile optimiert worden, bei einem neueren Modell werde die Montage-Stange mitgeliefert, heißt es weiter.

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Das Gerät bietet den Nutzern jede Menge interessante Daten: relative Luftfeuchtigkeit, Temperatur, Niederschlag, UV-Index, Sonneneinstrahlung, atmosphärischer Druck, Windgeschwindigkeit, Windrichtung. Das Modell lässt sich mit einer App koppeln, wobei für den Verbindungsaufbau im Test Einstellungen am WLAN-Router vorgenommen werden müssen.

*Die Testredaktion rund um den ntv Produkt-Check ist unabhängig, erwirbt alle Produkte für ihre Tests auf eigene Kosten und bewertet bei Tests wie bei Vergleichen nach objektiven Kriterien. Wenn Sie ein Produkt über einen Link kaufen sollten, erhalten wir eine Provision. Der Preis ändert sich dadurch nicht.

Dieser Artikel erschien erstmalig am 21. August 2025 und wurde danach redaktionell überarbeitet.

Quelle: ntv.de

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