Produkt-Check Küche

Knackig, knusprig, leckerAirfryer im Test - diese Heißluftfritteusen überzeugen

07.10.2026, 08:06 Uhr
imageVon Anna Kriller
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Heißluftfritteusen erobern die Küchen, doch welche Modelle liefern wirklich knusprige Ergebnisse? Der ntv Produkt-Check nimmt vier Geräte gemeinsam mit einem Kochprofi genau unter die Lupe.

Welche Heißluftfritteuse überzeugt im Alltag? Für den ntv Produkt-Check testen wir vier Airfryer von Philips, Cosori, Ninja und Panasonic gemeinsam mit Koch Justus Wilms. Philips setzt sich im Praxistest als Testsieger durch, Cosori überzeugt in Sachen Preis-Leistung. Wir zeigen, wie sich die Geräte bei Bedienung, Reinigung sowie bei der Zubereitung von Pommes, Gemüse und Schnitzel schlagen.

Airfryer im Test - die Ergebnisse im Überblick

Testsieger im ntv-Praxistest ist der Airfryer von Philips* - das Gerät überzeugt vor allem bei Ausstattung, Bedienung und Garergebnis. Den Preis-Leistungs-Sieg sichert sich die Heißluftfritteuse von Cosori*. Außerdem mit im Test dabei: der Ninja Crispi und ein Modell von Panasonic.

Modell TestergebnisGarraumgröße Besonderheiten
Philips Airfryer Testsieger 4,2 Liter leise, gute Garergebnisse
Cosori Airfryer Preis-Leistungs-Sieger6,2 Literv.a. beim Gemüse überzeugend
Ninja Crispi solide Leistung 3,8 + 1,4 Literzwei Behälter, keine exakte Temperaturauswahl
Panasonic fällt im Testfeld zurück5 Literdunkles Display, Reinigung aufwändig

So testen wir die Airfryer

Insgesamt vier Airfryer verschiedener Hersteller nehmen wir im Test gemeinsam mit Koch Justus Wilms genau unter die Lupe. Alle kommen mit Sichtfenster daher und sind kompakter als bisherige Modelle. Besonders wichtig sind uns im Test Ausstattung, Handhabung, Kocherlebnis und Reinigung der Heißluftfritteusen. Daneben darf der Geschmackstest von zubereiteten Schnitzeln, Pommes und Gemüse nicht fehlen. So viel vorneweg: Zwei Geräte können besonders überzeugen.

Mehr Informationen darüber, wie wir für den ntv Produkt-Check Produkte auswählen und testen, gibt es hier:

Diese Heißluftfritteusen haben wir getestet

Hinweis: Die Verkaufspreise können sich jederzeit ändern, Händler passen ihre Preise oft unabhängig von der unverbindlichen Empfehlung des Herstellers an. 

Testsieger: der Airfryer von Philips

Kurz und knapp: Zum Sieger in unserem Test brutzelt sich klar der originale "Airfryer" von Philips - hier stimmen nicht nur Garraumgröße und die breite Palette an Kochfunktionen. Das Ergebnis - lecker!

In Sachen Ausstattung punktet die Heißluftfritteuse sowohl mit einer Garraumgröße von praktischen 4,2 Litern - genug Platz für 6 Hühnerkeulen -, als auch mit 16 Kochfunktionen, die für jede Menge Zubereitungs-Möglichkeiten sorgen. Großes Plus: Von allen Heißluftfritteusen läuft die Philips im Betrieb am leisesten, zudem leuchtet das Display hell und ist damit gut bedienbar. Nettes Extra: Via QR-Code haben Nutzer Zugriff auf Rezepte und Tipps.

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Auch im Praxistest punktet der Airfryer von Philips*, die Schnitzel werden bei 20 Minuten Garzeit nicht zu trocken und nicht zu kross. Die mit Feta gefüllte Paprika gelingt und liegt beim Temperaturcheck bei den anvisierten 60 Grad. Die Pommes backen schön kross, wobei die integrierte Shake-Erinnerung dafür sorgt, dass die Kartoffelteile im Garraum umgelagert werden und das Ergebnis entsprechend gleichmäßig knusprig ausfällt.

Preis-Leistungs-Sieger: die Heißluftfritteuse von Cosori

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Kurz und knapp: Viel knusper zu günstigem Preis - die Heißluftfritteuse von Cosori wartet mit 12 Funktionen auf und überzeugt im Praxistest vor allem bei der gefüllten Paprika.

Der UVP des Air Fryers von Cosori liegt mit 149 Euro nicht wesentlich unter dem der Vergleichsmodelle, aber: Es gibt immer wieder Angebote für rund 90 Euro - so auch im Rahmen unseres Tests. Doch auch zum Normal-Preis bleibt die Cosori die günstigste der getesteten Heißluftfritteusen und kann vor allem beim Kocherlebnis überzeugen. Sie hat einen Garraum von 6,2 Litern und besitzt 12 Funktionen sowie eine Vorheizfunktion, die bessere Ergebnisse verspricht.

Im Praxistest zeigt sich: Beim Schnitzel meint es die Heißluftfritteuse von Cosori* fast etwas zu gut, unseren Testern sind sie minimal zu kross. Die mit Feta gefüllten Paprika gelingen hingegen wunderbar und erreichen die gewünschte Temperatur. Die Pommes sind kross, aber nicht "überragend", wie unsere Tester attestieren - ein Urteil, das aber auch für die anderen Geräte in Sachen Fritten gilt.

Der Air Fryer von Ninja Crispi

Kurz und knapp: Der Air Fryer Ninja Crispi ist extrem angesagt, aber wird er seinem Hype wirklich gerecht? Im Test performt das Gerät solide, aber nicht herausragend.

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Der erste Eindruck ist gut: Statt mit nur einem Glasbehälter kommt die Heißluftfritteuse Ninja Crispi* gleich mit zwei Gefäßen - eins mit 3,8 Litern für Familien und eins mit 1,4 Litern für kleinere Portionen - ideal, um das fertige Essen beispielsweise mit zur Arbeit zu transportieren. Auch eine dazugehörige App ist verfügbar. Der Ninja Crispi hat 4 Wärme-Modi, bietet allerdings keine Möglichkeit, um die Temperatur exakt einzustellen. Im Test versuchen wir darum, eine Temperaturerklärung in der Bedienungsanleitung zu finden, die Angaben sind jedoch vage. Wir haken beim Kundenservice nach und bekommen dort die Auskunft, wie heiß die einzelnen Modi ungefähr werden (z. B. Recrisp etwa 193-204 °C).

Im Praxistest gelingen Schnitzel und Gemüse gut, die Pommes können nicht komplett überzeugen: Sie sind an den Rändern des Behälters zwar kross gebacken, in der Mitte entdecken unsere Tester aber schlappe, ungleichmäßig gegarte Exemplare. Ob's daran liegt, dass der Air Fryer als einziger im Test keine Shake-Erinnerung besitzt? Insgesamt eine solide Leistung, die im Vergleich zu anderen Geräten aber nicht heraussticht.

Die Heißluftfritteuse von Panasonic

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Kurz und knapp: Die Anzeige ist dunkel, die Reinigung zäh, das Ergebnis ok - im Test kann uns das Gerät von Panasonic nicht komplett überzeugen.

Bei der Größe des Garraums liegt die Heißluftfritteuse von Panasonic mit 5 Litern genau zwischen unseren beiden Siegern im Test. Der Hersteller wirbt mit einer 360-Grad-Luftzirkulation und 11 Menü-Voreinstellungen, allerdings zeigt sich im Test schnell: Die Anzeige ist so dunkel, dass die richtige Einstellung gar nicht so einfach zu erkennen ist. Probleme macht das optisch sehr stilvolle Gerät auch bei der Reinigung: Viele kleine Ecken und Löcher sorgen für zeitraubende Putzarbeit, zumal der Garkorb im Gegensatz zu allen anderen im Test nicht in der Spülmaschine landen darf und entsprechend per Hand gespült werden muss.

Auch im Praxistest landet die Heißluftfritteuse von Panasonic* hinter den Testsiegern. Bei der gefüllten Paprika schafft es der Air Fryer nicht ganz bis zu den anvisierten 60 Grad, Pommes und Schnitzel gelingen hingegen zufriedenstellend.

Worauf sollte man beim Kauf einer Heißluftfritteuse achten?

  • Die Garraumgröße sollte zu den Personen im Haushalt und zu den gewünschten Portionsmengen passen - eine Überbefüllung kann zu weniger gleichmäßigen Ergebnissen führen. 

  • Vor dem Kauf prüfen, wie gut sich Korb und Einzelteile reinigen lassen und ob Teile spülmaschinengeeignet sind. 

  • Eine genaue Temperaturwahl erleichtert die Zubereitung - beim Ninja Crispi fehlt eine entsprechende Funktion beispielsweise.

  • Wie wichtig ist die einfache Bedienung des Geräts? Display, Programme und Zusatzfunktionen sind oft sehr unterschiedlich und beeinflussen die Alltagstauglichkeit. 

Weitere Airfryer-Tests im ntv Produkt-Check

Für all jene, die sich mehr Varianten wünschen, haben wir Heißluftfritteusen mit zwei Garkammern verglichen- welches Modell eignet sich für welche Ansprüche? Neuere Modelle kommen oft mit Glasbehältern - entsprechende Geräte hat Produktcheck-Redakteurin Isabella Campanelli in einem weiteren Test auf die Probe gestellt. Hier brät sich die Ninja-Heißluftfritteuse an die Spitze - alle Details im Einzeltest.

FAQ - häufig gestellte Fragen zu Airfryern

Im ntv Produkt-Check schneidet Cosori insgesamt besser ab und wird Preis-Leistungs-Sieger. Ninja punktet mit flexiblen Glasbehältern, bietet aber keine exakte Temperaturwahl und gart die Pommes im Vierer-Test weniger gleichmäßig. 

Im direkten Vergleich überzeugt Philips stärker und wird Testsieger. Wichtig: In einem späteren Produkt-Check ausschließlich mit Glas-Airfryern holt sich Ninja Crispi den Testsieg - dort tritt das Gerät gegen ein anderes Testfeld an. 

Beide arbeiten mit zirkulierender heißer Luft. Der Airfryer hat jedoch einen kleineren Garraum und eignet sich dadurch besonders für kleinere Portionen - für große Mengen bietet der Backofen mehr Platz. 

Einen eindeutigen Sieger gibt es hinsichtlich der Reinigung im Test nicht. Panasonic ist jedoch klar aufwendiger: Viele Ecken erschweren hier das Saubermachen, sein Garkorb darf als einziger im Testfeld nicht in die Spülmaschine. 

Ja, beide Begriffe bezeichnen in der Regel dieselbe Geräteart, die mit zirkulierender, heißer Luft statt in einem Fettbad gart und technisch einem kompakten Umluftbackofen ähnelt. Der Begriff "Airfryer" gehört rechtlich zu Philips und wurde 2010 erworben.

Generell gilt: Ein Airfryer lohnt sich besonders für Haushalte, die häufig kleinere bis mittlere Portionen schnell zubereiten möchten. Wer regelmäßig große Mengen für mehrere Personen zubereiten möchte, sollte auf ausreichend Garraum achten oder prüfen, ob Backofen oder Mehrkammer-Gerät womöglich besser passen. 

*Die Testredaktion rund um den ntv Produkt-Check ist unabhängig, erwirbt Produkte für ihre Tests auf eigene Kosten und bewertet bei Tests wie bei Vergleichen nach objektiven Kriterien. Wenn Sie ein Produkt über einen Link kaufen sollten, erhalten wir eine Provision. Der Preis ändert sich dadurch nicht.

Dieser Artikel erschien erstmalig am 11. Dezember 2025 und wurde danach redaktionell überarbeitet.

Quelle: ntv.de

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