Ratgeber

Ab 1. März darf der Profi ran Das gilt jetzt beim Friseurbesuch

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So oder so ähnlich wird die Sache auch wieder ab 1. März aussehen.

(Foto: picture alliance/dpa)

So manchem ist in den letzten Wochen und Monaten die Frisur abhandengekommen. Gefühlt war die Sehnsucht nach dem Haarschnitt wohl nie größer. Erst recht, wenn die Pracht störrisch und strohig in alle Richtungen steht. Doch Hilfe naht. Für einen geht es dabei um nicht weniger als um die Würde.

Ab dem 1. März dürfen Friseursalons nach erneuter mehrwöchiger Zwangspause in der andauernden Corona-Krise wieder öffnen. Hoffnung also für alle, die unter grauen Ansätzen, splissigen Spitzen oder einem herausgewachsenen Schnitt leiden. Die Haare können nun endlich wieder von Profis in Form gebracht werden. Für Bayerns Ministerpräsident Markus Söder ist der Friseurbesuch dabei sogar mit der Möglichkeit verknüpft, etwas "Würde" zurückzugewinnen. Halleluja! Das Leben kann so einfach sein. Soll keiner sagen, Deutschland stolpere nur planlos durch die Pandemie. Denn wer braucht schon ausreichend Impfstoff und Testmöglichkeiten oder den Schutz von Risikogruppen, wenn es in wenigen Wochen wieder die Haare schön gibt.

Abgesehen davon bewegt sich der Mann aber hinsichtlich all jener auf dünnem Eis, die ihr halbes Leben genetisch bedingt so ganz ohne Frisur auskommen müssen. Aber schon klar, die konnten wenigstens wie gewohnt zum Rasierer greifen und drohten nicht Gefahr zu laufen, sich vor dem heimischen Spiegel selbst zu verstümmeln oder zu verätzen. Also noch mal Halleluja. Es gibt sie doch, die Pandemiegewinner. Ein Hoch auf den Kahlkopf.

Wie auch immer, damit sich beim Friseur möglichst niemand mit dem Virus ansteckt, gelten nach wie vor strenge und zum Teil neue Hygieneauflagen.

Hier sind sie:

  • Friseure müssen sowohl im Friseursalon als auch bei Hausbesuchen eine medizinische Maske tragen. Bei sehr kundennahen Tätigkeiten wie Make-up, Rasur oder Bartpflege muss mindestens eine FFP2-Maske getragen werden. Die Atemschutzmaske ist mit einer Schutzbrille oder einem Gesichtsschild zu ergänzen, wenn gesichtsnah gearbeitet wird.
  • Welchen Mundschutz Kunden im Salon tragen müssen, richtet sich nach den Regeln des jeweiligen Bundeslandes.
  • Befinden sich mehrere Menschen im Raum, darf die Mindestfläche von 10 Quadratmetern nicht unterschritten werden. Heißt konkret: Wenn sich nur ein Friseur und ein Kunde im Friseursalon befinden, muss dieser 20 Quadratmeter groß sein. Diese Regelung gilt auch für Hausbesuche.
  • Der Abstand von mindestens 1,5 Metern ist weiterhin einzuhalten. Ist das nicht möglich, sind weitere Schutzmaßnahmen zu ergreifen (beispielsweise eine Trennscheibe im Kassenbereich).
  • Regelmäßiges Lüften in allen Arbeits-, Pausen- und Sanitärräumen. Ein Luftaustausch sollte alle 20 Minuten erfolgen.
  • Mitarbeiter und Kunden müssen sich nach dem Betreten des Salons die Hände waschen oder desinfizieren.
  • Um eine Infektion über die Haare zu vermeiden, sollten diese immer zuerst gewaschen werden.
  • Personenansammlungen im Salon sollen durch persönliche Terminvergabe vermieden werden.
  • Die Dokumentation von Kundenkontaktdaten richtet sich nach den Vorschriften des jeweiligen Bundeslandes.
  • Kontaktloses Bezahlen wird bevorzugt.

Quelle: ntv.de, awi

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