Ratgeber

Glaubensfrage im Badezimmer Elektrorasierer im Test

Ob zur täglichen Rasur, zur kreativen Bartgestaltung oder als Weihnachtsgeschenk: Elektrische Rasierapparate sind gefragt. Grund genug für die Stiftung Warentest, sich die vibrierenden und brummenden "Abschnitts-Gefährten" einmal genauer anzusehen.

Panasonics Elektrorasierer ES-SL41 (70 Euro) funktioniert auch unter der Dusche. Foto: Panasonic

Technisch ausgereift sind nahezu alle Rasierer - einige funktionieren auch unter der Dusche.

Es ist eine Glaubensfrage, die zumeist vor der ersten Rasur entschieden wird: trocken oder nass? Wer sich einmal entschieden hat, bleibt nicht selten ein Le ben lang bei der getroffenen Wahl. Die Grenzen verschwimmen allerdings zunehmend. So kommen viele Elektrorasierer mitt­lerweile auch mit Gel und Schaum zurecht - sogar unter der Dusche.

Stiftung Warentest hat sich auf die Trockenrasur konzentriert und 14 Elektrorasierer zu Preisen zwischen 50 und 320 Euro getestet. Gründlich und sanft rasierten dabei selbst die preiswerten Geräte. Weitere Kriterien der Untersuchung waren sowohl die Handhabung des Gerätes als auch die Verarbeitung desselben. Und auch etwaigen modischen Trends wurde Rechnung getragen: War das Rasierergebnis des Dreitagebartes nur befriedigend, konnte die Note für das Glattrasieren nicht besser ausfallen.

Sieben der getesteten Rasierer loben die mögliche Nassrasur mit Schaum aus - doch das Urteil der Tester war bei allen Geräten einhellig: Die Trockenrasur raspelt gründlicher. Entscheidender war die Frage, welches Rasiersystem die besseren Ergebnisse liefert: Der vibrierende Klingenblock - von der Firma Braun entwickelt - oder die drei rotierenden Messer von Philips?

Hier bevorzugen die meisten Männer den Hersteller, für den sie sich einst entschieden haben. Ungeachtet dessen haben beide Systeme ihre Vor- und Nachteile. So empfindet mancher den Klingenblockrasierer als kraftvoller und besser geeignet für den Einsatz an Konturen und engen Gesichtspartien, z.B. unter der Nase. Rotationsmodelle gelten hingegen als sanfter und schmiegen sich dank ihrer beweglichen Scherköpfe besser an kantige Partien an. Zudem sind sie leiser und vibrieren weniger.

Den Testsieg konnte letztendlich der Braun Series 7 799cc-7 für sich verbuchen (Note 1,5). Das Gerät zeigte die mit Abstand beste Akkuleistung, ist allerdings mit 299 Euro inklusive Reinigungsstation vergleichsweise teuer. Dass es auch günstig und gut geht, beweisen der Philips Power Touch Plus PT860 (Note 1,7) für 71 Euro und der Panasonic ES-RF31-s (Note 1,6) für 79 Euro. Wer es besonders sanft möchte, sollte zum Braun Cooltec CT4s (Note 1,6) für 145 Euro greifen.

Quelle: n-tv.de, awi

Mehr zum Thema