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Thüringen "Saat des Bösen": Ex-Gangmitglieder wieder vor Gericht

Eine goldfarbene Justitia-Figur. Foto: Britta Pedersen/ZB/dpa/Symbolbild

(Foto: Britta Pedersen/ZB/dpa/Symbolbild)

Erfurt (dpa/th) - Als damalige Mitglieder der Jugendgang "Saat des Bösen" sollen drei Angeklagte vor einigen Jahren eine ganze Reihe an Straftaten begangen haben. Von heute an müssen sich die drei Männer wegen Verabredung zum Raub, des Versuchs der schweren Brandstiftung und Drogen-Geschäften vor dem Landgericht Erfurt rechtfertigen.

Eigentlich wurden die Angeklagten 2014 bereits verurteilt. Der Bundesgerichtshof hat allerdings Revisionen in der Sache zugelassen, weshalb nun neu verhandelt werden soll. Unter anderem hatte Karlsruhe das Urteil beanstandet, weil das Landgericht etwa versäumt hatte, genau zu prüfen, in welchen Fällen etwa nur von einem Versuch einer Straftat auszugehen war.

Den Angeklagten werden mehrere Straftaten vorgeworfen. Unter anderem sollen sie 2012 geplant haben, zwei Menschen in Weimar zu misshandeln, sie auszurauben und anschließend deren Wohnung in Brand zu setzen. Außerdem sollen sie die Droge Crystal von Tschechien eingeführt und in Deutschland verkauft haben.

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