Reise

Kultur, Sport, Golf, Behandlungsurlaub Nordkorea will mehr Touristen

Das abgeschottete Nordkorea braucht dringend Devisen. Es will sich daher um mehr ausländische Reisende bemühen und öffnet Tourismusbüros in mehreren Ländern, darunter Deutschland. Geworben wird mit der Ausweitung des Programms "mit Kultur, Sport, Radfahren, Golf und Behandlungstourismus" und der "Verbesserung aller Dienstleistungen".

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Der Weltenbummler Rene Stolle in Nordkoreas Hauptstadt Pjöngjang vor der Gedenkstätte für den Vaterländischen Befreiungskampf. (Bild vom Oktober 2009)

(Foto: dpa)

Das weitgehend abgeschottete Nordkorea will sich um mehr ausländische Touristen bemühen. Nordkorea habe Tourismusbüros in China, Malaysia und Deutschland geöffnet, berichteten die staatlichen Medien des kommunistischen Landes zum Welttourismustag nach Informationen der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap. In welchen Städten sich die neuen Büros befinden, blieb zunächst unklar.

Weitere Büros in anderen Ländern sollen folgen, wurde der Leiter des nordkoreanischen Generalbüros für Tourismus, Hong In Chol, zitiert. "Wir werden das Touristenprogramm mit Kultur, Sport, Radfahren, Golf und Behandlungstourismus ausweiten und alle Dienstleistungen verbessern."

Neue Flugstrecke nach China

Die nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA berichtete zudem, dass zum ersten Mal über die Flugstrecke zwischen Pjöngjang und der nordöstlichen chinesischen Stadt Harbin eine Reisegruppe aus dem Nachbarland eingetroffen sei. Nordkorea wolle den Tourismusbereich stärken, um vermutlich auf diesem Weg mehr Devisen einzunehmen, kommentierte Yonhap.

Quelle: n-tv.de, dpa

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