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Verzweiflung beim Heim-Weltcup Biathletinnen erleben nächstes Fiasko

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(Foto: imago images/Christian Heilwagen)

Beim Heimrennen läuft's nicht: In Oberhof erwischen die deutschen Biathletinnen den zweiten gebrauchten Tag in Folge. Auch in der Verfolgung gibt's im Ergebnis eine amtliche Klatsche. Franziska Preuß findet nach der Enttäuschung überraschend deutliche und kritische Worte.

Die deutschen Biathletinnen haben beim Heim-Weltcup in Oberhof die nächste sehr herbe Enttäuschung erlebt. In der Verfolgung über 10 Kilometer fiel Franziska Preuß von Rang 14 nach dem Sprint noch auf den 18. Platz zurück. Sie leistete sich gleich vier Schießfehler.

Noch schwächer war Denise Herrmann unterwegs, die einen rabenschwarzen Tag erwischte. Die 32-Jährige musste sich nach einer indiskutablen Schießleistung mit sieben Fehlern mit Rang 32 begnügen. Vanessa Hinz (1) als 21. und Janina Hettich (1) auf Rang 28 kamen sogar noch vor Herrmann, im Sprint auf Platz 15 gelegen, ins Ziel. Anna Weidel traf zwar alle Scheiben, kam aber nur auf Rang 36.

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"Das war ein schlechtes Rennen. Das nervt mich, die anderen bekommen es auch hin, bei uns hängt es. Das Gesamtpaket passt nicht zusammen", sagte Preuß im ZDF konsterniert. "Das war ein Satz mit X", ergänzte die frühere Biathlon-Königin Laura Dahlmeier. Gerade bei Herrmann steige "der Druck immer mehr. Sie braucht einen Befreiungsschlag."

Die Norwegerin Tiril Eckhoff, die schon den Sprint am Freitag gewonnen hatte, holte in 32:20,9 Minuten (2 Schießfehler) ihren fünften Saisonsieg vor ihrer Teamkollegin Marte Olsbu Röiseland (0/+0,5 Sekunden) und der erneut starken Österreicherin Lisa Theresa Hauser (1/+43,0). Am Sonntag stehen in Oberhof die Mixed- und die Single-Mixed-Staffel auf dem Programm.

Quelle: ntv.de, tno/sid