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SC Magdeburg feiert KantersiegBittere Schlusssekunden für Flensburg-Handewitt

30.11.2025, 05:17 Uhr
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Flensburgs Torwart Kevin Möller konnte den bitteren Punktverlust nicht verhindern. (Foto: IMAGO/Beautiful Sports)

Die SG Flensburg-Handewitt hat den Sieg im Bundesliga-Duell mit dem VfL Gummersbach Sekunden vor dem Ende in der Hand - doch dann geht alles schief. Tabellenführer Magdeburg dagegen marschiert gnadenlos.

Der SC Magdeburg hat mit einem Kantersieg die Tabellenführung in der Handball-Bundesliga ausgebaut. Bei GWD Minden gewann der Champions-League-Sieger ungefährdet mit 36:21 (18:14), feierte damit den zwölften Sieg im 13. Saisonspiel und hat weiter nur einen Minuspunkt auf dem Konto. Der erste Verfolger SG Flensburg-Handewitt ließ anschließend beim 37:37 (20:17) gegen den VfL Gummersbach einen Punkt liegen.

Während die Mindener das Spiel in der ersten Halbzeit noch einigermaßen ausgeglichen gestalten konnten, zog der SCM im zweiten Durchgang gnadenlos davon. Linksaußen Lukas Mertens war mit sieben Toren bester Werfer des Teams von Trainer Bennet Wiegert. Im Tor überragte Sergey Hernández Ferrer mit 16 Paraden.

"Anfangs hatten sie noch ihre Power, in der zweiten Halbzeit haben wir ihre schmale Bank dann aber gnadenlos ausgenutzt", sagte Mertens mit Blick auf die Personalsorgen der Gastgeber, bei denen unter anderem Keno Danzenbächer aus der zweiten Mannschaft im Tor stand.

Bittere Schlusssekunde für Flensburg

Flensburg kassierte mit der Schlusssirene durch Tilen Kodrin noch den Ausgleich und steht nun bei 23:5 Punkten, hat zudem noch ein Spiel mehr als Magdeburg absolviert. Auch 13 Treffer von Marko Grgic reichten in einer engen Partie am Ende nicht, der Nationalspieler vergab zehn Sekunden vor Schluss die Chance auf die Vorentscheidung, als sein Wurf gegen beide Pfosten und von dort zurück in Gummersbacher Hände prallte. "Wenn man eine Minute 30 vor Schluss mit zwei Toren führt, dann kann man eigentlich von uns erwarten, dass wir das über die Ziellinie bringen", sagte der enttäuschte Grgic bei Dyn. Sein Trainer Ales Pajovic wollte den bitteren Punktverlust nicht zu schwer nehmen: Das dramatische Finale des intensiven Spiels sei schon ärgerlich gewesen, aber: "Jetzt ist es schon vorbei und wir gehen zum nächsten Spiel", kündigte Pajovic an.

Im Tabellenmittelfeld teilten sich FA Göppingen und die MT Melsungen beim 26:26 (14:16) ebenfalls die Punkte. Göppingens Marcel Schiller war mit acht Treffern bester Torschütze der Partie, kurz vor Spielbeginn war seine Vertragsverlängerung bis 2028 verkündet worden.

Schiller (34) spielt seit 2013 in Göppingen, der ehemalige Nationalspieler holte mit Frisch Auf zwei Europapokaltitel. "Er ist derzeit einer der wichtigsten Identifikationsfaktoren", sagte Trainer Ben Matschke. Die Vertragsverlängerung bedeute ihm "sehr viel", sagte Schiller: "Es ist jeden Tag eine Freude, mit dieser Mannschaft zu arbeiten, und darauf freue ich mich auch in den nächsten zwei Jahren. Wir haben noch einiges vor."

Quelle: ntv.de, ter/sid

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