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Spionage-Firlefanz Calmund widerspricht

Bayer Leverkusens Manager Rainer Calmund hat dem von „Bild“ ausgestreuten Gerücht vehement widersprochen, der bei Schalke 04 als Wackelkandidat geltende Nationalspieler Jörg Böhme könne vor der 0:1-Niederlage der Gelsenkirchener gegen Bayer 04 Leverkusen am 9. November Taktik und Aufstellung an den Gegner verraten haben.

„So was kann man doch nicht ernst nehmen. Dafür gibt es nicht den Strohhalm eines Ansatzes“, sagte Calmund: „Das wäre Landesverrat.“

Nichtsdestotrotz scheint sich ausgehend von Manager Rudi Assauer eine Böhme-Psychose bei Schalke eingenistet zu haben. Von dem angeblichen „Spion Böhme“ wusste man nach eigenen Angaben schon länger. „Das haben wir nicht erst aus der Zeitung erfahren“, bestätigte Clubsprecher Gerd Voss.

Bereits in der vergangenen Woche habe Assauer deshalb bei Leverkusens Trainer Klaus Toppmöller angerufen, sagte Calmund. „Toppmöller war völlig perplex. Das einzige, was Jörg Böhme unserem Bernd Schneider beim Warmmachen gesagt hat, war, dass er selbst nicht spielen würde. Das wussten wir aber schon längst, weil das ja auf dem Spielberichtsbogen stand“, betonte Calmund.

Weiter wollten sich die Verantwortlichen von Schalke 04 nicht zu dem Fall äußern. „Wir sagen erst einmal gar nichts, sondern werden die Angelegenheit prüfen. Dann sehen wir weiter“, erklärte Voss.

Quelle: n-tv.de

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