Sport

Für gute Luft bei Olympia China schließt 267 Betriebe

Um die Luftqualität zu den Olympischen Sommerspielen im smogbelasteten Peking zu verbessern, müssen 267 chinesische Unternehmen vorerst ihren Betrieb einstellen. Darunter seien allein 66 Stahlfirmen aus der Industriestadt Tangshan in der Provinz Hebei nördlich der Hauptstadt, sagten Vertreter aus Regierung und Industrie. Daneben seien auch dortige Kokereien, Zementhersteller und kleinere Kraftwerksbetreiber angewiesen worden, ihre Arbeiten bis auf weiteres ruhen zu lassen. Vor einer Wiederaufnahme würden die Anlagen strikten Umweltschutzkontrollen unterzogen.

Peking war in dieser Woche wieder von dichten Smogwolken eingehüllt. Die Sichtweite betrug oft nur wenige hundert Meter. Vom 1. Juli an wurden Fahrzeuge aus der Innenstadt verbannt, die neue Emissionsrichtwerte überschreiten. Ab dem 20. Juli soll mittels Verkehrskontrollen die Hälfte der rund drei Millionen Autos in der Stadt von den Straßen verbannt werden.

Die Luftverschmutzung ist eines der größten Probleme für die Organisatoren der Spiele, die am 8. August beginnen. Es werden sogar Wettkampfabbrüche befürchtet. Weltrekordhalter Haile Gebrselassie hat wegen der schlechten Luft seine Teilnahme am olympischen Marathon abgesagt. Der äthiopische Langstreckenläufer will nur über 10.000 Meter an den Start gehen.

Quelle: ntv.de

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