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Skilangläuferin Nystad mit kurzem Comeback Denise Herrmann stürmt aufs Podest

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"Ich bin absolut happy": Denise Herrmann neben Justyna Kowalczyk und Kikkan Randall auf dem podest.

(Foto: dpa)

Der Olympia-Winter beginnt für die deutsche Ski-Langläuferin Denise Herrmann ganz nach Wunsch. Beim Weltcup-Auftakt überzeugt sie im Sprint. Die Oberwiesenthalerin drängt mit ihrem Podestplatz die Rückkehr von Claudia Nystad in den Hintergrund.

Die Wiederkehr von Claudia Nystad dauerte nur gut drei Minuten, dafür kostete Denise Herrmann ihren größten Erfolg beim Weltcup-Auftakt er Skilangläuferinnen in Kuusamo bis in vollen Zügen aus. Die 24 Jahre alte Oberwiesenthalerin stürmte als Dritte im Klassik-Sprint zum ersten Mal in einem Einzelrennen auf das Podest und posierte danach stolz an der Seite der vor ihr platzierten Stars Justyna Kowalczyk aus Polen und Kikkan Randall aus den USA für das Siegerfoto. "Ich bin absolut happy. Mein Ziel war eine halbe Olympia-Norm. Jetzt habe ich die ganze, das freut mich besonders. Das Podest setzt dem Ganzen die Krone auf."

Bei Claudia Nystad hielt sich die Enttäuschung über das schnelle Ende ihres Comebacks nach dreijähriger Loipen-Abstinenz in Grenzen. 3:17,43 Minuten dauerte der Auftritt der 35-Jährigen in der Qualifikation, dann war schon wieder Schluss. Etwas mehr als zwei Sekunden fehlten der zweimaligen Olympiasiegerin, die 40. wurde, zum Einzug ins Viertelfinale. "Ich bin trotzdem zufrieden. Der klassische Sprint war ja noch nie mein Ding. Ich bin besser reingekommen als gedacht."

Am Samstag wird sie über zehn Kilometer erstmals Aufschluss darüber erhalten, ob sie noch mit der Weltspitze mithalten kann. Das gilt auch für Axel Teichmann und Tobias Angerer, die im Sprint erwartungsgemäß nichts zu bestellen hatten. "Ich bin zufrieden, auch wenn ich mich gerne für das Viertelfinale qualifiziert hätte", erklärte Teichmann. Das schaffte nur Tim Tscharnke, der beim Sieg des Norwegers Eirik Brandsdal als bester DSV-Läufer 29. wurde.

Quelle: n-tv.de, dpa