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"Es wird eine neue Euphorie auslösen" Deutschland richtet Handball-WM aus

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Heimspiel 2019: Nationaltrainer Martin Heuberger (links) und Spieler Oliver Roggisch.

(Foto: picture alliance / dpa)

Zum sechsten Mal wird Deutschland Gastgeber einer Handball-WM. Erstmals gibt es 2019 ein Doppel-Turnier, denn auch Dänemark ist Gastgeber. Die Handballer hoffen auf mehr Begeisterung für ihren Sport, haben aber noch eine große Aufgabe.

Deutschland und Dänemark haben den Zuschlag für die Handball-Weltmeisterschaft der Herren 2019 erhalten. Dies gab der Weltverband IHF bekannt. Nach 1938, 1958, 1961, 1982 und 2007 richtet der Deutsche Handballbund (DHB) die insgesamt sechste WM in Deutschland aus.

Das Turnier bedeutet ein Novum in der Handball-Geschichte: Noch nie haben zwei Verbände eine WM in Kooperation ausgetragen. Die Halbfinals sollen in Deutschland stattfinden, Schauplatz des Endspiels wird Kopenhagen sein. In Deutschland sollen die Spiele in München, Berlin, Köln, Mannheim, Hamburg und Kiel stattfinden.

"Es ist auch eine Bürde"

"Das freut mich außerordentlich, ich bin begeistert über diese Entscheidung. Sie eröffnet dem deutschen Handball ganz neue Perspektiven. Das ist ein ganz wichtiges Signal. Es wird eine neue Euphorie auslösen", sagte Bundestrainer Martin Heuberger. "Aber es ist auch eine Bürde. Wir müssen jetzt mit der Liga alles dafür tun, den Handball in Deutschland wieder salonfähig zu machen. Wir wollen 2019 ernsthaft um die vorderen Platzierungen mitspielen."

Polen sowie Ungarn und die Slowakei, die ebenfalls eine Doppelbewerbung eingereicht hatten, gingen bei der WM-Vergabe leer aus. Schweden und Norwegen hatten ihre Kandidaturen am Freitag zurückgezogen.

Quelle: n-tv.de, jtw/sid/dpa

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