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Traum vom NHL-Titel platzt fix Draisaitl hätte jetzt noch Zeit für die WM

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Draisaitl (M.) und seine Oilers sind raus aus dem Kampf um den Stanley Cup.

(Foto: dpa)

Die einen spielen sich gegen den 26-maligen Weltmeister Kanada in einen Rausch, der andere muss eine bittere Pleite hinnehmen: Leon Draisaitl ist mit seinen Edmonton Oilers früh in den NHL-Playoffs gescheitert. Davon könnte das deutsche Eishockey-Team allerdings profitieren - wenn er nachreist.

Für den deutschen Eishockey-Nationalspieler Leon Draisaitl sind die Playoffs in der nordamerikanischen NHL frühzeitig vorbei. Die Edmonton Oilers unterlagen den Winnipeg Jets im vierten Spiel 3:4 in der dritten Verlängerung und verloren damit die Best-of-seven-Serie deutlich mit 0:4. Es war ein nervenaufreibender Krimi um das Achtelfinale.

Draisaitl, Topscorer der Hauptrunde, blieb im entscheidenden Match ohne Tor, war aber an zwei Treffern beteiligt. Draisaitl bereitete die Tore zum 1:1 durch Connor McDavid (8.) und 3:2 durch Alex Chiasson (37.) vor. Es waren in den Playoffs seine Assists Nummer zwei und drei. Den Siegtreffer beim Abnutzungskampf erzielte Kyle Connor (107.) - in der siebten Minute der dritten Extraspielzeit. Der deutsche Nationalspieler Dominik Kahun kam nicht zum Einsatz.

Ob die beiden deutschen Starspieler nach der Pleite nun nach Riga reisen, um das DEB-Team bei der Weltmeisterschaft zu unterstützen, ist noch offen. Nachreisende Spieler sind aufgrund der besonderen Regeln in der Coronavirus-Pandemie erst ab dem siebten Tag der Anreise spielberechtigt. Deswegen hat der Deutsche Eishockey-Bund die Chancen von Anfang an als minimal bezeichnet.

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Die Minnesota Wild mit dem deutschen Nationalspieler Nico Sturm haben unterdessen nach zuletzt drei Niederlagen in Folge die fünfte Partie gegen die Vegas Golden Knights 4:2 gewonnen und damit das Aus vermieden. Das Team des Augsburgers kam in der Serie auf 2:3 heran. Sturm stand 14 Minuten auf dem Eis und erzielte 39 Sekunden vor Schluss den Endstand mit einem Schuss ins leere Tor. Mitentscheidend für den Sieg seines Teams war Schlussmann Cam Talbot. Der Torhüter parierte 38 Schüsse.

Die Toronto Maple Leafs gingen bei den Montreal Canadiens erneut siegreich vom Eis. Die Gewinner der Nord-Division gingen durch den 2:1-Erfolg auch in der Gesamtwertung 2:1 in Führung. Meister Tampa Bay Lightning musste sich zuvor den Florida Panthers mit 1:4 geschlagen geben, die in der Serie auf 2:3 verkürzten. Die New York Islanders liegen nach dem 3:2 nach Verlängerung bei den Pittsburgh Penguins wieder mit 3:2 vorn.

Quelle: ntv.de, ara/dpa/sid

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