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Tour-Sieger über Horror-Crash Egan Bernal hat "fast 20 gebrochene Knochen"

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(Foto: dpa)

Radprofis sind harte Schinderei gewohnt, für Egan Bernal aber wartet jetzt das "härteste Rennen" im Krankenbett. Der frühere Tour-de-France-Sieger meldet sich nach seiner erneuten Operation nach seinem furchtbaren Crash im Training. Seine Verletzungen bilden eine Liste des Grauens.

Nach seinem schweren Trainingsunfall und einer weiteren Operation an der Wirbelsäule hat sich der frühere Tour-de-France-Sieger Egan Bernal ein zweites Mal aus dem Krankenhaus gemeldet. "Fast 20 gebrochene Knochen...", hieß es in einer Veröffentlichung auf dem Instagram-Account Bernals. "11 Rippen. Oberschenkelknochen. Kniescheibe. T5-T6. Teile des zweiten Halswirbel. Mittelhandknochen. Ein Daumen. Ich habe mir einen Zahn ausgeschlagen. Perforation der beiden Lungenflügel."

Auf einem Foto ist Radprofi Bernal mit Halskrause, Bandagen und Schläuchen im Krankenhausbett zu sehen. "Ich wäre fast gestorben, aber wisst ihr was?" Er sei "Gott dankbar, dass er mir diese Prüfung ermöglicht hat. Das ist das härteste Rennen, aber ich hatte eine tolle Gruppe von Leuten um mich." Es sehe so aus, als sei bei der letzten großen Operation alles gut verlaufen. "Also, jetzt heißt es sich erholen und daraus ein weiteres I'M BACK zu machen!!!"

Bernal war am Mittwoch erneut operiert worden. "Die Ziele der biomechanischen Stabilität der Halswirbelsäule wurden mit ausgezeichneten klinischen Ergebnissen erreicht", hieß es in der inzwischen 13. Mitteilung des Universitätsklinikums La Sabana bei Bogotá. Dort wird Bernal seit Montag vergangener Woche behandelt.

Der 25-Jährige war nach übereinstimmenden Medienberichten am 24. Januar auf dem Zeitfahrrad auf einen stehenden Bus geprallt. Er wurde mehrmals operiert und soll mindestens drei Tage auf der Intensivstation bleiben. In einem dramatischen Tweet äußerte er sich am vergangenen Freitag erstmals. Demnach hatte er eine 95-prozentige Chance, querschnittsgelähmt zu werden und hätte beinahe sein Leben verloren.

Quelle: ntv.de, ara/dpa

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