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Erstes EL-Achtelfinale seit 1995 Eintracht Frankfurt feiert gegen Donezk

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Eintracht-Torwart Kevin Trapp freut sich über den Achtelfinal-Einzug.

(Foto: imago/Thomas Frey)

Eintracht Frankfurt feiert seinen größten internationalen Erfolg seit fast 25 Jahren: Im Rückspiel der Europa-League-Zwischenrunde gewinnt der Fußball-Bundesligist ergebnissouverän gegen Schachtjor Donezk. In einer wilden Schlussphase hat die SGE zweimal gewaltig Glück.

Eintracht Frankfurt ist in das Achtelfinale der Europa League eingezogen. Der Fußball-Bundesligist gewann im Rückspiel der Zwischenrunde vor heimischer Kulisse 4:1 (2:0) gegen Schachtjor Donezk und hat erstmals seit 24 Jahren wieder die Runde der letzten 16 in einem internationalen Wettbewerb erreicht. Das Hinspiel in der Ukraine war 2:2 ausgegangen.

Eintracht Frankfurt - Schachtjor Donezk 4:1 (2:0)

Frankfurt: Trapp - Abraham, Hinteregger, Ndicka - da Costa, Hasebe, Rode (74. Willems), Kostic - Gacinovic (90.+1 de Guzman) - Haller, Jovic (71. Rebic). - Trainer: Hütter

Donezk: Pjatow - Butko, Chotscholawa, Matwijenko, Ismaily - Kowalenko (80. Kayode), Alan Patrick - Marlos, Taison, Solomon (46. Maycon) - Junior Moraes. - Trainer: Fonseca

Schiedsrichter: Antonio Mateu Lahoz (Spanien)

Tore: 1:0 Jovic (23.), 2:0 Haller (27., Handelfmeter), 2:1 Junior Moraes (63.), 3:1 Haller (81.), 4:1 Rebic (88.)

Zuschauer: 47.000 (ausverkauft)

Gelbe Karten: Abraham, Rode, Haller - Matwijenko, Junior Moraes

Torschüsse: 15:10

Ecken: 1:2

Ballbesitz: 38:62 Prozent

Luka Jovic und Sébastien Haller per Handelfmeter sorgten in der 23. und 27. Minute für die Frankfurter Halbzeitführung. Nach dem Anschlusstor durch Júnior Moraes in der 63. Minute hatte der DFB-Pokalsieger bei zwei Lattentreffern von Donezk Glück, ehe Haller (80.) und Ante Rebic (88.) für die Entscheidung sorgten. "Es war ein unglaublich intensives Spiel. Wir wollten alles raushauen, es hat geknistert im Stadion, mit dem Ergebnis - ein geiler Abend", sagte Sebastian Rode nach dem Abpfiff bei RTL Nitro.

Vor 47.000 Zuschauern in der ausverkauften Arena war die Atmosphäre von Beginn an elektrisierend. Jede gelungene Aktion, jede beherzte Grätsche der Eintracht wurde euphorisch bejubelt. Jeder Angriff der Gäste, die aus der Champions League abgestiegen waren, wurde von einem ohrenbetäubenden Pfeifkonzert begleitet.

Die anfängliche Druckphase der Ukrainer, stellte die gut organisierten Gastgeber allerdings vor keine großen Probleme. Der Doppelschlag von Jovic und Haller stärkte das Selbstvertrauen der SGE, die sich weiter mit großer Hingabe gegen die Angriffe der Gäste stemmte.

Die in der Liga zuletzt etwas schwächelnde Mannschaft von Trainer Adi Hütter legte neben Kampfgeist über weite Strecken eine beeindruckende Reife an den Tag. Der Anschlusstreffer von Donezk, das nach rund einer Stunde den Druck noch einmal erhöhte, brachte allerdings die Spannung in die ansehnliche Partie zurück. Nach zwei Lattentreffern der Gäste (70./79.) erlöste aber Haller die Hausherren. Das Achtelfinale wird am Freitag (13 Uhr) in Nyon/Schweiz ausgelost.

Quelle: n-tv.de, chr/dpa/sid

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