Nächstes Comeback von Tyson FuryEx-Boxweltmeister will wieder Männer für Geld hauen

Der scheinbar ewige Kreislauf des Tyson Fury geht weiter. Auf den Rücktritt soll nun wieder ein Comeback folgen, wie der ehemalige Schwergewichts-Weltmeister ankündigt. Gegen wen der Engländer boxen könnte, ist allerdings noch offen.
Der frühere Box-Weltmeister Tyson Fury kehrt einmal mehr aus dem Ruhestand zurück. Wie der 37-Jährige in den Sozialen Medien mitteilte, werde er 2026 wieder boxen. "Ich war eine Weile weg, aber jetzt bin ich zurück, 37 Jahre alt und immer noch am Boxen. Es gibt nichts Besseres, als Männern ins Gesicht zu schlagen und dafür bezahlt zu werden", so Fury.
Fury hatte in seiner Karriere mehrfach die Boxhandschuhe an den Nagel gehängt, zuletzt nach seiner Niederlage im Dezember 2024 gegen Alexander Usyk. Es war die schon zweite Pleite gegen den ukrainischen Schwergewichts-Champion gewesen, der ihn im Mai des gleichen Jahres ebenfalls nach Punkten bezwungen hatte. Es sind die einzigen seiner 37 Profikämpfe, die Fury je verloren hat. Schon im Juli 2025 hatte er mit dem Gedanken an eine Rückkehr und einen dritten Fight gegen Usyk gespielt.
Gegen wen Fury bei seinem Comeback-Kampf antreten wird und wann jener stattfinden soll, ist noch offen. Zuletzt hatten Spekulationen hinsichtlich eines Duells mit Ex-Weltmeister Anthony Joshua für später im Jahr die Runde gemacht. Nach Joshuas Autounfall in Nigeria am vergangenen Montag, bei dem er leichte Verletzungen erlitten hatte, ist seine sportliche Zukunft jedoch unklar.
Fury hatte bereits nach seinem Sieg gegen Dillian Whyte im April 2022 seinen Rücktritt angekündigt, kehrte aber sechs Monate später zurück. Der "Gypsy King" war 2015 berühmt geworden, als er WBA-, IBF- und WBO-Weltmeister Wladimir Klitschko nach mehr als elf Jahren ohne Niederlage überraschend vom Schwergewichts-Thron stieß.
Danach fiel Fury in ein tiefes Loch und sorgte durch Doping- und Drogenvergehen für Schlagzeilen. 2016 gab er all seine Gürtel zurück, ehe er 2018 zum großen Comeback ansetzte. 2020 eroberte er gegen Deontay Wilder den WM-Gürtel des Weltverbandes WBC und verlor ihn erst an Usyk.