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Historische Box-Chance vertan Feigenbutz bezieht im WM-Titelkampf Prügel

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Kaum Treffer, kein Rundensieg: Vincent Feigenbutz.

(Foto: picture alliance/dpa)

90 Jahre nach Max Schmeling greift Vincent Feigenbutz nach dem ersten deutschen Box-Weltmeistertitel eines Deutschen in den USA - und scheitert chancenlos. Immer wieder kassiert er serienweise Schläge, bis der Ringrichter den Kampf vorzeitig beendet.

Profi-Boxer Vincent Feigenbutz hat den Weltmeistertitel der IBF im Supermittelgewicht verpasst. Der 24 Jahre alte Karlsruher unterlag in der Nacht in Nashville im US-Staat Tennessee dem Titelverteidiger Caleb Plant aus den USA durch technischen K.o. in der zehnten Runde.

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Der neue - und alte - Weltmeister im Supermittelgewicht heißt Caleb Plant.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der Boxer aus dem Sauerland-Stall kassierte in seinem 34. Profikampf die dritte Niederlage. Feigenbutz schaffte es damit nicht, als erster deutscher Boxer 90 Jahre nach Max Schmeling einen WM-Titel in den USA zu gewinnen. Plant ist nunmehr in 20 Kämpfen unbesiegt.

In der Bridgestone Arena von Nashville hatte Feigenbutz gegen den technisch deutlich besseren Amerikaner keine Chance. Der schnellere und variablere Plant gewann jede Runde. Feigenbutz konnte seinen Rivalen nicht stellen und kam nur selten dazu, Einzeltreffer zu landen. Dagegen punktete der Amerikaner mehrfach mit Schlagserien. In der zehnten Runde ging Ringrichter Malik Waleed aus den USA dazwischen und beendete das ungleiche Duell vorzeitig.

Quelle: ntv.de, mra/dpa