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Mannschaft der Superlative Frankfurts Damen holen Pokal

Mehr als einen Vorgeschmack auf das Herren-Finale zwischen Bayer 04 Leverkusen und Schalke 04 bot das Pokal-Endspiel der Damen zwischen dem 1. FFC Frankfurt und dem Hamburger SV. Zunehmend füllten sich die Zuschauerränge des Berliner Olympiastadions, als die Ausnahme-Mannschaft im Frauenfußball sich auf den Weg zum vierten Pokal-Sieg in Folge machte. Und die Anwesenden bekamen einiges geboten.

Die Frankfurterinnen ließen keinen Zweifel daran, dass sie eine überragende Saison durch den Pokalsieg krönen wollten. In den fünf Partien bis zum Endspiel hatten sie ein eindrucksvolles Torverhältnis von 33:0 erreicht. Dementsprechend legte die mit neun Nationalspielerinnen gespickte Mannschaft von Beginn an ein hohes Tempo vor und erzielte bereits nach elf Minuten den ersten Treffer durch einen Kopfball von Birgit Prinz. Nach einer halben Stunde baute Renate Lingor die Führung mit einem platzierten Flachschuss aus.

Angesichts des soliden Vorsprungs und der nicht nennenswerten Gegenwehr der Hamburgerinnen schaltete das Frankfurter Team anschließend einen Gang zurück. Dennoch kontrollierte es weiterhin die Partie. Hamburg blieb so ungefährlich, dass sich die Torhüterin des FFC, Marleen Wissink, mit Gymnastikübungen warm halten musste. Beste Akteurin auf Seiten Hamburgs war trotz der Gegentreffer die Torhüterin Claudia van Lanken.

Erst kurz vor Spielschluss drückte sich auch im Ergebnis die Dominanz Frankfurts aus. In der 82. und 89. Minute krönte Birgit Prinz ihre herausragende Leistung mit zwei weiteren sehenswerten Toren, ehe Nia Künzer in der 90. Minute für den Schlusspunkt sorgte.

Für Frankfurt ist mit dem Pokalsieg die Saison noch nicht beendet. Auch in der Meisterschaft stehen die Frauen vor dem Titelgewinn. Außerdem hat sich das Team für das Uefa-Cup-Finale am 23. Mai gegen den schwedischen Meister Umea IK qualifiziert.Der erste Schritt für den angestrebten Pokal-Hattrick ist getan. Die weiteren werden folgen.

Quelle: ntv.de