Weil die verbotenen Substanzen auch nach Ansicht der US-Anti-Doping-Agentur (Usada) beim Sex übertragen worden sind, ist eine US-Boxerin vom Doping-Vorwurf freigesprochen worden. Demnach habe der Freund der 32 Jahre alten Virginia "Ginny" Fuchs Produkte konsumiert, in denen die verbotenen Substanzen enthalten waren. Das berichtete die US-Nachrichtenagentur AP.
"Dies war eine große Lektion für mich und jetzt, da es vorbei ist, konzentriere ich mich voll und ganz auf die Vorbereitung auf Tokio", twitterte Fuchs, die im Fliegengewicht aktiv ist. In Tokio sollen im nächsten Jahr die Olympischen Spiele nachgeholt werden, die in diesem Sommer wegen der Coronavirus-Pandemie abgesagt werden mussten.
Die Usada sah die Erklärung der Sportlerin als nachvollziehbar an, wie Agentur-Chef Travis Tygart bei ESPN erklärte. Ihre bislang größten Erfolge feierte die 32-Jährige 2018 mit WM-Bronze und der Silbermedaille ein Jahr später bei den "Pan American Games".
