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Erstes Grand-Slam nach Sperre Glückliche Scharapowa verpasst Viertelfinale

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Scharapowas Rückkehr bleibt umstritten.

(Foto: imago/Xinhua)

Bei den US Open in New York feiert Maria Scharapowa ihr viel beachtetes Comeback bei einem großen Tennis-Turnier. Die Russin ist zwar zurück in der Weltspitze, für das Viertelfinale reicht es allerdings noch nicht.

Für die ehemalige Nummer eins der Tennis-Welt, Maria Scharapowa, ist das erste Grand-Slam-Turnier nach ihrer Dopingsperre vor dem Viertelfinale beendet. Die 30-jährige Russin verlor ihr Achtelfinale bei den US Open gegen die die Lettin Anastasija Sevastova 7:5, 4:6, 2:6. "Wenn ich auf die Woche zurückblicke, kann ich glücklich sein", sagte Scharapowa dennoch.

Weil sie bis auf Platz 146 abgerutscht ist, nahm die fünfmalige Grand-Slam-Siegerin Scharapowa mit einer umstrittenen Wildcard am Grand-Slam-Turnier in New York teil. Die US-Open-Siegerin von 2006 war bis Ende April 15 Monate lang wegen Meldonium-Missbrauchs gesperrt. Wegen Verletzungen war der Auftritt in Flushing Meadows erst ihr fünftes Turnier nach ihrer Rückkehr.

Bei den US Open hatte vor allem ihre Rückkehr bei ihrer Erstrundenpartie für Wirbel gesorgt, als sie sich in einem hochklassigen und emotionalen Dreisatz-Match gegen die rumänische Weltranglisten-Zweite Simona Halep durchsetzte. "Am Montag hier rauszukommen, war sehr besonders für mich. Daran werde ich mich immer erinnern", sagte sie.

Die an Position 16 gesetzte Sevastova bekommt es nun mit Sloane Stephens aus den USA zu tun, gegen die die deutsche Fed-Cup-Spielerin Julia Görges verlor. In einem weiteren Viertelfinale treffen am Dienstag Venus Williams und Petra Kvitova aufeinander. Wimbledonsiegerin Garbiñe Muguruza musste sich der Tschechin Kvitova überraschend mit 6:7 (3:7), 3:6 geschlagen geben. Die 23-Jährige hat aber weiterhin eine Chance, Kvitovas Landsfrau Karolina Pliskova als Nummer eins abzulösen.

Quelle: n-tv.de, shu/dpa/sid

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