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Trotz Dahlmeiers Aufholjagd Keine WM-Medaille für deutsche Biathletinnen

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Am Ende hat es nicht ganz gereicht: Laura Dahlmeier.

(Foto: dpa)

Weil es am Schießstand nicht so läuft, wie sie sich es erhoffen, verpassen die deutschen Biathletinnen bei der WM in Östersund eine Medaille. Am Ende bleibt für die Staffel mit Vanessa Hinz, Franziska Hildebrand, Denise Herrmann und Laura Dahlmeierder vierte Platz. Die Norwegerinnen holen Gold.

Die deutsche Frauen-Staffel hat bei den Biathlon-Weltmeisterschaften im schwedischen Östersund die Titelverteidigung nach einer schlechten Schießleistung verpasst. Vanessa Hinz, Franziska Hildebrand, Verfolgungs-Weltmeisterin Denise Herrmann und Laura Dahlmeier mussten sich mit dem undankbaren vierten Platz begnügen. Weltmeister wurde Norwegen vor Schweden und der Ukraine.

Die DSV-Frauen leisteten sich insgesamt 14 Nachlader. Hinz musste als Startläuferin sogar in die Strafrunde. Das deutsche Quartett hatte den letzten Weltcup vor der WM in Canmore noch gewonnen. "Wir haben gefightet bis zum Schluss. Laura hat eine super Schlussrunde hingelegt. Wir haben es aber am Schießstand liegengelassen, das ist echt bitter. Wir können so viel mehr, wir haben uns unter Wert verkauft", sagte Herrmann im ZDF.

Die deutsche Frauenstaffel blieb damit erstmals seit dem fünften Platz 2013 in Nove Mesto ohne WM-Medaille. Bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang hatte sich die DSV-Auswahl gar mit Rang acht begnügen müssen. Das DSV-Team bleibt in Östersund damit bei fünf Medaillen. Herrmann gewann Gold im Verfolgungsrennen, Arnd Peiffer im Einzel. Die Mixed-Staffel holte Silber, Laura Dahlmeier Bronze in Sprint und Verfolgung.

Quelle: n-tv.de, sgi/sid

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