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"Schlechteste Option" gewählt Letzter Spielzug frustriert DHB-Coach Prokop

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Hätte, wenn und aber: Prokop der letzte Spielzug nicht klar genug.

(Foto: REUTERS)

Im letzten Spiel der EM-Vorrunde gelingt den deutschen Handballern erneut kein Sieg. Während es gegen Slowenien nur mit Mühe zum Dusel-Remis reicht, wäre gegen Mazedonien der Sieg durchaus möglich. Doch das Team spielt "zu undiszipliniert", kritisiert der Coach.

Handball-Bundestrainer Christian Prokop hat unmittelbar nach dem Abpfiff des Spiels gegen Mazedonien ungewöhnlich offen mit der verpassten Chance auf seinen Sieg gehadert. Dabei machte er in der ARD vor allem aus dem in seinen Augen schlecht verlaufenen letzten Spielzug keinen Hehl. "Mir geht es nicht ganz so gut. Wir hatten die Chance auf den  Sieg, spielen es aber zu undiszipliniert in der letzten Szene", sagte der 39-Jährige.

Zunächst hatte Torhüter Silvio Heinevetter mit einer sensationellen Parade gegen Kreisläufer Stojanche Stoilov 13 Sekunden vor Schluss die Chance auf den zweiten Turniersieg ermöglicht. Dann aber spielte das Team den letzten Angriff schlecht aus. Man hätte dort, wo der Ball ist, die Entscheidung suchen müssen, sagte ein verärgerte Coach. "Aber ein Diagonalpass war von den Optionen sicherlich die schlechteste heute." Mit dem letzten Freiwurf scheiterte dann Steffen Fäth an der Abwehrmauer und es blieb beim 25:25-Unentschieden. "Da sind zu viele unter ihren Möglichkeiten geblieben", rügte Prokop abschließend.

Mit dem zweiten sieglosen Spiel in der Gruppenphase verpasste das Team des Deutschen Handball-Bundes (DHB) Platz 1 in der Gruppe C. Deutsche Gegner in der Hauptrunde sind ab Freitag Ex-Weltmeister Spanien und Olympiasieger Dänemark und Außenseiter Tschechien.

Quelle: n-tv.de, jwu/sid/dpa

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