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Sensationelles Debüt Mayfield wächst in 91 Sekunden zum Rams-Riesen

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Baker Mayfield (Nummer 17) darf sich für ein herausragendes Debüt bei den Rams feiern lassen.

(Foto: AP)

Herber Rückschlag für die Las Vegas Raiders in der NFL: Trotz einer 13:3-Führung nach drei Vierteln unterliegt das Team aus Nevada bei den Los Angeles Rams mit 16:17. Beim bislang so enttäuschenden Titelverteidiger wird Quarterback-Neuzugang Baker Mayfield zum Matchwinner.

Die Las Vegas Raiders mit dem Stuttgarter Footballprofi Jakob Johnson haben in der NFL den vierten Sieg in Serie verspielt und mit dem letzten Angriff 16:17 verloren. Gegen den Super-Bowl-Sieger Los Angeles Rams führten die Raiders bis 15 Sekunden vor dem Ende 16:10, ehe Baker Mayfield bei seinem Debüt als Quarterback für die Rams der erste Touchdown-Pass für sein neues Team gelang. Es war das Ende einer bemerkenswerten Sequenz. Binnen 91 Sekunden hatte er die Rams aus der eigenen Endzone, unter größtem Druck, über das ganze Feld getrieben. Unter anderem ein Monster-Pass über 40 Yards war dabei.

Der in dieser Saison so enttäuschende Titelverteidiger feierte damit den vierten Sieg in der amerikanischen Football-Liga, die Raiders müssen sich dagegen wohl von allen Hoffnungen auf die Playoffs verabschieden. Für das Team war es bereits die achte Niederlage bei fünf Siegen. "Die Rams haben einfach besser gespielt in den entscheidenden Momenten", sagte Johnson. "Wir haben noch vier Wochen vor uns, da hilft es jetzt nicht, den Kopf in den Sand zu stecken."

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Mayfield kam auf 230 Yards und den Touchdown. Er hatte keinen Ballverlust. Raiders-Quarterback Derek Carr warf den Ball dagegen zweimal zum Gegner und keinen Touchdown-Pass. Dennoch hatten die Gäste die Partie komplett im Griff, ehe Strafen der Abwehr im letzten Angriff für die Rams doch noch die Chance auf ein Comeback ermöglichten - und Mayfield in der Endzone Van Jefferson fand. "Du kannst natürlich die letzte Szene rausziehen, aber es gab davor genügend Möglichkeiten, wo wir hätten Punkte machen können. Es ist nicht immer nur die letzte Szene, es sind alle Szenen, die falsch gelaufen sind", sagte Johnson.

Die Rams hatten Mayfield erst am 6. Dezember verpflichtet, einen Tag zuvor war er von den Carolina Panthers entlassen worden. Die Verpflichtung war nötig geworden, weil sich Meister-Quarterback Matthew Stafford verletzt hatte und lange ausfällt. Mayfield, zuvor Starting-Quarterback bei den Cleveland Browns, hatte das Team aus Ohio nach der Verpflichtung des wegen der Affäre um sexuelle Belästigungen umstrittenen Deshaun Watson in Richtung Carolina verlassen. Bei den Panthers konnte sich der frühere Nummer-1-Pick aber nicht durchsetzen.

Quelle: ntv.de, tno/sid

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