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F2-Defekt schon vorm Start Mick Schumachers Pech wird immer bizarrer

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Viel Aufwand, kein Ertrag: Die Premierensaison von Mick Schumacher in der Formel 2 verläuft bislang unbefriedigend.

(Foto: imago images / Motorsport Images)

Auf Blitz-Crash-K.-o. und Reifenpech in Frankreich folgt für Formel-2-Neuling Mick Schumacher in Österreich ein technisches Problem schon vor Rennbeginn. Sein Bolide bleibt einfach stehen, muss wieder in die Box. Letztlich kann Schumacher zwar noch starten. Retten kann er nichts mehr.

Mick Schumachers Pechsträhne in der Formel 2 hält an. Der Rookie vom Prema-Team wurde im elften Saisonrennen in Spielberg aufgrund technischer Probleme nur 19. und blieb damit zum siebten Mal in Serie ohne Punkte. Der 20-Jährige hatte sich im Qualifying den guten siebten Startplatz gesichert, nutzen konnte er ihn aber nicht. Schon vor der Einführungsrunde trat ein Problem an seinem Auto auf. Das blieb einfach stehen, während die Konkurrenten an ihm vorbeifuhren und die Formationsrunde absolvierten.

Schumachers Bolide musste zunächst zurück in die Box geschoben werden, letztlich fuhr der 20-Jährige mit einer Runde Rückstand auf die Spitze auf die Strecke. Dennoch kämpfte Schumacher, konnte zum Feld aufschließen und beendete das Rennen nach 40 Runden auf 19. Platz. Der Sieg in Spielberg ging an den Japaner Nobuharu Matsushita (Carlin).

Schwere Hypothek fürs Sprintrennen

Für Schumacher wirkt sich der technische Defekt auch auf das Sprintrennen am Sonntag (11.00 Uhr) sehr nachteilig aus: Die Startaufstellung ergibt sich jeweils aus dem Ergebnis des Hauptrennens. Die Top Acht starten in umgekehrter Reihenfolge - der Rest aber von der jeweiligen Endplatzierung. Schumacher muss damit von Startplatz 19 ins Rennen gehen, die nächste Enttäuschung für den Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher droht.

Bereits das vergangene Rennwochenende in Le Castellet hatte Mick Schumacher via Twitter als eines bezeichnet, "an man schwer schlucken muss". In Frankreich war er im Hauptrennen kurz nach dem Start von seinem eigenen Prema-Teamkollegen abgeschossen worden und schon in der 1. Runde ausgeschieden. Im zweiten Rennen kam er erneut nicht ins Ziel, wegen mehrerer Defekte fiel er zunächst ans Ende des Feldes zurück und musste seinen Boliden dann vorzeitig abstellen.

Schumachers bislang bestes Ergebnis im Unterbau der Formel 1 bleibt ein fünfter Platz im April in Baku. In der Meisterschaft belegt er nach inzwischen sieben Rennen ohne Punkte mit 14 Zählern nur den 15. Platz.

Quelle: n-tv.de, cwo/sid

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