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Tordurstig im Oktoberfesttrikot München schubst Berlin in die Eishockey-Krise

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Derangierte Eisbären.

(Foto: dpa)

Eigentlich wollen die Eisbären Berlin in dieser Saison wieder um den Titel in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) mitspielen. Doch der Start geht völlig schief. In München kassiert der amtierende Meister eine herbe Klatsche. Die Adler Mannheim gewinnen derweil einen Krimi gegen Straubing.

Die Ergebniskrise spitzt sich zu: Titelverteidiger Eisbären Berlin hat in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) die Wiederauflage des letztjährigen Finals beim EHC Red Bull München mit 1:4 (0:1, 0:1, 1:2) verloren. Das Team von Coach Serge Aubin holte aus den ersten vier Partien nur drei Punkte und verliert damit früh in der Saison den Anschluss an die vorderen Play-off-Plätze. "Defensiv machen wir noch zu viele Fehler. So eine Mannschaft wie München nutzt die dann eiskalt aus", sagte der Berliner Jonas Müller bei MagentaSport: "Wir haben noch einiges an Arbeit vor uns, aber die Saison ist noch lang. Wir werden zurückkommen."

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Drei Tage nach ersten Saisonsieg der Eisbären gegen Aufsteiger Löwen Frankfurt, bei dem sie eine 4:0-Führung im letzten Drittel noch verspielten und erst in der Verlängerung gewinnen konnten, war der Vize-Meister aus München im Wiesn-Jersey von Beginn an die tonangebende Mannschaft. Austin Ortega markierte bereits nach zwei Minuten den Führungstreffer für den EHC, im zweiten Drittel legte Ben Street in Überzahl nach (30.). Im Schlussdrittel machten der deutsche Nationalspieler Maximilian Kastner (49.) und Ben Smith (59.) alles klar, zuvor hatte Marcel Noebels die Berliner noch einmal herangebracht (47.).

Die Adler Mannheim schieben sich derweil durch ein 3:2 (1:2, 0:0, 1:0, 0:0, 1:0) nach Penaltyschießen gegen die Straubing Tigers auf Rang 10. Die Kölner Haie, die zum Saisonauftakt noch furios mit 6:3 gegen München gewonnen hatten, stürzen nach dem 1:3 (0:1, 1:2, 0:0) bei den Schwenninger Wild Wings immer tiefer in den Tabellenkeller.

Quelle: ntv.de, tno/sid

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