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Barty lässt Australien träumen Nadal nimmt Kurs auf zwei große Rekorde

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Angeschlagen schien Nadal nicht.

(Foto: imago images/Icon SMI)

Es war ein hartes Stück Arbeit, aber Daniil Medwedew setzt seine beeindruckende Serie fort. Rafael Nadal bleibt auf Rekordkurs bei den Australian Open. In der Konkurrenz der Frauen scheitert eine Titelhoffnung wieder einmal früh.

Trotz seiner Rückenbeschwerden im Vorfeld des Turniers ist Grand-Slam-Rekordsieger Rafael Nadal bei den Australian Open voll auf Kurs. Der 34-jährige Spanier zog durch ein ungefährdetes 7:5, 6:2, 7:5 gegen den Briten Cameron Norrie ins Achtelfinale ein und darf in Melbourne weiter von seinem 21. Grand-Slam-Sieg träumen. Mit seinem zweiten Titel bei den Australian Open nach 2009 würde Nadal in der ewigen Grand-Slam-Rekordliste Roger Federer (Schweiz/20 Siege) überholen. Auch wäre er damit der erste Spieler in der Ära des Profitennis (seit 1968), der jedes der vier wichtigsten Turniere der Welt zweimal gewonnen hat.

ATP-Champion Daniil Medwedew hat dagegen Überstunden einlegen müssen. Trotz 2:0-Satzführung musste der Weltranglistenvierte aus Russland im Drittrundenmatch gegen den Serben Filip Krajinovic über die volle Distanz gehen, Medwedew siegte nach 3:06 Stunden mit 6:3, 6:3, 4:6, 3:6, 6:0 und trifft nun auf den ungesetzten US-Amerikaner Mackenzie McDonald.

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Medwedew ist seit November ungeschlagen.

(Foto: imago images/Icon SMI)

Der 25 Jahre alte Medwedew baute damit auch seine beeindruckende Siegesserie aus. Seine vergangenen 17 Matches seit Anfang November hat er allesamt gewonnen, darunter fielen die Titel bei den ATP Finals in London, beim Masters in Paris und zuletzt beim ATP Cup in Melbourne mit der russischen Mannschaft.

Mit wesentlich weniger Mühe zog der Grieche Stefanos Tsitsipas ins Achtelfinale ein. Der Weltranglistensechste wurde seiner Favoritenrolle gegen den Schweden Mikael Ymer gerecht und siegte in nur 1:34 Stunden souverän mit 6:4, 6:1, 6:1. Im Kampf ums Viertelfinale erwartet Tsitsipas eine härtere Aufgabe, er trifft auf den an Nummer neun gesetzten Matteo Berrettini. Der Italiener rang den Russen Karen Chatschanow (Nr. 19) trotz Problemen mit der Bauchmuskulatur 7:6 (7:1), 7:6 (7:5), 7:6 (7:5) nieder.

Auch Medwedews formstarker Landsmann Andrej Rublew (Nr. 7) erreichte die Runde der letzten 16 souverän. Der 23-Jährige, der beim ATP Cup ebenfalls ungeschlagen geblieben war, bezwang Feliciano Lopez 7:5, 6:2, 6:3 und beendete ein besonderes Turnier für den spanischen Oldie. Der 39-Jährige hatte in Melbourne sein 75. Grand-Slam-Turnier in Folge gespielt - einsamer Rekord in der Tennisgeschichte.

Barty stark nach langer Pause

Derweil ist die Weltranglistenerste Ashleigh Barty dem ersehnten Heimsieg einen Schritt näher gekommen. Die 24-Jährige zog durch ein 6:2, 6:4 gegen die Russin Jekaterina Alexandrowa ins Achtelfinale von Melbourne ein und ist weiter ohne Satzverlust. Seit Christine O'Neils Triumph 1978 warten die Gastgeber auf einen heimischen Einzel-Champion.

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Bandagiert, aber weiter: Ashleigh Barty.

(Foto: imago images/AAP)

Im Achtelfinale bekommt es Barty mit der US-Amerikanerin Shelby Rogers zu tun. Im Vorjahr hatte die French-Open-Siegerin von 2019 den Großteil der Saison aufgrund der Corona-Pandemie ausgelassen und deshalb seit fast einem Jahr kein Match mehr bestritten.

Auch Mitfavoritin Jelina Switolina schaffte souverän den Sprung ins Achtelfinale. Die an Position fünf gesetzte Ukrainerin hatte beim 6:4, 6:0 gegen Julia Putinzewa (Kasachstan) wenig Mühe, nächste Gegnerin ist die ungesetzte US-Amerikanerin Jessica Pegula.

Die an Nummer sechs gesetzte Tschechin Karolina Pliskova muss hingegen ihren Traum vom ersten Grand-Slam-Titel wieder einmal früh im Turnier begraben. Die ehemalige US-Open-Finalistin verlor das Drittrundenmatch gegen ihre Landsfrau Karolina Muchova 5:7, 5:7, im zweiten Satz gab Pliskova eine 5:0-Führung aus der Hand. Seit den US Open 2019 hat es die frühere Nummer eins der Welt bei einem Grand-Slam-Turnier nicht mehr über die dritte Runde hinaus geschafft.

Quelle: ntv.de, tsi/sid

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