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Kristallkugeln für Hirscher und Ligety Neureuther fährt wieder aufs Podest

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Doppelte Freude: Felix Neureuther freut sich mit Sieger Ted Ligety über seinen dritten Platz.

(Foto: REUTERS)

Die "beste Saison meines Lebens" wird für Ski-Star Felix Neureuther immer besser. Beim Riesenslalom in Lenzerheider schafft er es zum siebten Mal aufs Podest. Ans Aufhören denkt der 29-Jährige trotz seines Olympia-Traumas deshalb noch lange nicht.

Ski-Rennläufer Felix Neureuther hat die erfolgreichste Saison seiner Karriere mit einer weiteren Podestplatzierung gekrönt. Der 29-Jährige fuhr im schweizerischen Lenzerheide beim letzten Riesenslalom des Winters hinter Olympiasieger Ted Ligety (USA) auf Platz drei, es war seine siebte Podiumsplatzierung des Winters. Neureuther, Führender nach dem ersten Lauf, hatte letztlich 0,26 Sekunden Rückstand auf Ligety, der sich mit seinem sechsten Saisonsieg die kleine Kristallkugel für den Disziplinbesten des Winters sicherte. Zweiter wurde der Franzose Alexis Pinturault.

Der Österreicher Marcel Hirscher sicherte sich mit Rang vier den dritten Gesamtweltcuptriumph nacheinander, weil sein letzter verbliebener Konkurrent Aksel Lund Svindal aus Norwegen nicht im Slalom am Sonntag antritt. Neureuthers Teamkollege Fritz Dopfer belegte in Lenzerheide Platz sechs. Stefan Luitz schied im ersten Durchgang aus.

Weiter, immer weiter

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Nach dem ersten Durchgang durfte Neureuther sogar vom Sieg träumen, da führte er.

(Foto: AP)

Schon vor dem neuerlichen Spitzenergebnis hatte Neureuther angekündigt, seine Karriere definitiv über das Ende der Olympia-Saison hinaus fortsetzen zu wollen. "Ich will unbedingt weitermachen - aber in Ruhe überlegen, wie es weitergeht. Ich habe nie gesagt, dass ich zurücktreten werde. Ich will mir nur Gedanken machen, wie es weitergeht. Dass ich weitermachen will, steht außer Frage", sagte er dem "Münchner Merkur".

Neureuther betonte, es gehe ihm allein um das Wie. Nach einer elfjährigen Karriere im Weltcup und angesichts zahlreicher körperlicher Probleme wolle er nicht mehr "um jeden Preis Ski fahren. Ich brauche sicher eine neue Herausforderung, um das Feuer neu entfachen zu können." Wie diese Herausforderung aussehen könnte, darüber machte der WM-Zweite im Slalom keine Angaben. Er betonte aber, sogar Olympia 2018 im südkoreanischen Pyeongchang reize ihn noch.

Zwei Wochen Gold in Miami

Berichte über eine längere Pause nach der Saison relativierte Neureuther. "Neulich war zu lesen, dass ich eine Auszeit von vier oder sechs Wochen in Amerika nehmen werde. Das habe ich nie gesagt. Totaler Käse. Die Wahrheit ist: Ich gehe mit Freunden zwei Wochen zum Golfspielen nach Miami", sagte er.

Trotz der aus seiner Sicht enttäuschenden Winterspiele in Sotschi mit dem Aus im Slalom-Finale sprach Neureuther von der "besten Saison meines Lebens". Es habe "nur ein Negativerlebnis" gegeben, das aber "leider beim wichtigsten Rennen" des Winters in Sotschi.

Quelle: ntv.de, cwo/sid

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