Sport

Münchner Olympia-Bewerber froh Nun haben sie die Grundstücke

Einen Tag vor der Präsentation beim IOC in Lausanne glückt München bei der Bewerbung für die Olympischen Winterspiele 2018 ein Befreiungsschlag. Der Streit über die Nutzungsrechte des entscheidenden Grundstücks im Zielbereich der Kandahar-Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen ist beigelegt.

wallpaper_olympia_2018.jpg

Anfang Juni wissen wir mehr: Bis dahin bewirbt sich München um die Olympischen Winterspiele 2018.

(Foto: www.muenchen2018.org)

Kurz vor der Präsentation in Lausanne meldet die Münchner Olympia-Bewerbung einen Erfolg. Wie die Gemeinde Garmisch-Partenkirchen mitteilte, ist das letzte Teilstück der Kandahar-Abfahrt für Winterspiele in Bayern verfügbar. "Nun sind die Grundstücke für die Sportflächen der Winterspiele 2018 zu 100 Prozent gesichert", sagte Bewerbungschef Bernhard Schwank.

Nach seiner Darstellung war das 3500 Quadratmeter große Grundstück im Zielbereich der Ski-Abfahrt das letzte von gehobener Bedeutung, um das Uneinigkeit geherrscht hatte. Für alle weiteren Grundstücke, um die nach wie vor gestritten wird, stehe dem Organisationskomitee notfalls Ersatz zur Verfügung.

Nach dem positiven Bürgerentscheid in Garmisch-Partenkirchen und den sehr guten Noten im IOC-Prüfbericht wollen die bayerischen Olympia-Macher im Bewerbungsmarathon am südkoreanischen Favoriten Pyeongchang vorbeiziehen. Beim technischen IOC-Briefing an diesem Mittwoch und Donnerstag in Lausanne soll die Wende gelingen. Die endgültige Entscheidung über die Vergabe fällt am 6. Juli im südafrikanischen Durban zwischen München, Pyeongchang aus Südkorea und Annecya aus Frankreich.

Quelle: n-tv.de, dpa/sid

Mehr zum Thema