Sport

Giro, Tour de France, Spanien Radrennfahrer Felice Gimondi ist tot

9cf29095f4b6fca94ad7832ed77eff41.jpg

Felice Gimondi (1942 - 2019)

(Foto: dpa)

Italien nimmt Abschied von einem leuchtenden Idol des Radsports: Felice Gimondi zählt zum kleinen Kreis der Spitzenfahrer, die sowohl den Giro d'Italia, als auch die Tour de France und die Vuelta a España gewinnen konnten.

Der italienische Radsport trauert um Felice Gimondi. Der 76-Jährige starb am Freitag im Urlaub auf Sizilien, wie die Polizei bestätigte. Nähere Angaben zur Todesursache stehen noch aus. Italienischen Medienberichten zufolge soll der frühere Spitzensportler beim Baden im Meer einen Herzinfarkt erlitten haben.

68b8feafab5fae193d4d6ee965b89d47.jpg

Schnell und ausdauernd: Gimondi, hier 1970 bei der Tour de Suisse.

(Foto: dpa)

Gimondi ist einer von nur sieben Radsportlern, die alle drei großen Landesrundfahrten gewinnen konnten. 1965 siegte er bei der Tour de France, 1967, 1969 und 1976 daheim beim Giro d'Italia und 1968 bei der Spanien-Rundfahrt.

Die belgische Rad-Legende Eddy Merckx zeigte sich bestürzt über den Tod seines einstigen Rivalen. "Ich habe vor allem einen Freund verloren", zitierte die italienischen Nachrichtenagentur ANSA Merckx. Der Belgier war dem sanften und freundlichen Italiener zum Beispiel 1973 beim Straßenrennen in Barcelona unterlegen. Felice Gimondi konnte sich fortan Weltmeister nennen.

Quelle: n-tv.de, mmo/dpa

Mehr zum Thema