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Wiesbaden braucht ein Wunder Rostock düpiert Kaiserslautern

Hansa Rostock hat den Aufstiegshoffnungen des 1. FC Kaiserslautern einen schweren Schlag versetzt. Zum Auftakt des 30. Spieltags gingen die Pfälzer beim Ostsee-Club mit 1:5 (0:2) unter und verpassten den Sprung auf den zweiten Tabellenplatz. Die Hanseaten machten mit dem dritten Heimsieg in Serie einen weiteren Schritt auf dem Weg zum Klassenverbleib. Auch der FC Augsburg kann für eine weitere Saison in der 2. Liga planen. Mit dem 3:0 (1:0)-Derbysieg gegen den TSV 1860 München kletterte der FCA mit 38 Punkten zumindest bis Sonntag auf den neunten Rang. Im Tabellenkeller steht Schlusslicht SV Wehen Wiesbaden nach dem 0:1 (0:0) gegen den VfL Osnabrück praktisch als erster Absteiger fest.

Sieben Spiele ohne Niederlage

Seit dem zweithöchsten Saisonsieg nach dem 9:0 gegen Koblenz und einer Klasse-Leistung setzten Rostock und Trainer Andreas Zachhuber den Aufwärtstrend fort und sind nach sieben Spielen ohne Niederlage dem Klassenerhalt ein Stück näher gekommen. Den erstmals seit sechs Partien wieder besiegten Lauterern könnte die Punkteinbuße einen dicken Strich durch die Aufstiegsrechnung machen. Mario Fillinger (7./21. Minute) köpfte Hansa zur Pausenführung. Martin Amedick (48.) ließ den FCK wieder hoffen, doch Enrico Kern (56./78.) und Fin Bartels (67.) sorgten für eine erfolgreiche Revanche für die 0:6- Hinspielpleite.

Augsburg sichert die Klasse

Im letzten bayerischen Derby im Augsburger Rosenaustadion, das in der kommenden Saison durch die 45 Millionen teure neue Arena abgelöst wird, machte Augsburg den Klassenverbleib so gut wie perfekt. Vor der Saison-Rekordkulisse von 28 000 Zuschauern stellte Michael Thurk (20./71.) per Kopf und Foulelfmeter sowie Elton da Costa (86.) den Sieg für die Mannschaft von Trainer Jos Luhukay sicher. Die bereits seit sieben Begegnungen sieglosen "Löwen" müssen sich nach der achten Saison-Auswärtspleite weiterhin Sorgen um den Klassenverbleib machen.

Wehen braucht ein Wunder

In dem von Wehens Teamchef Sandro Schwarz zum "absoluten Endspiel" erklärten Kellerderby gegen Osnabrück blieb das erhoffte Happy End für den Tabellenletzten aus. Bei zwölf Punkten Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz kann Wiesbaden nur noch ein Wunder vor dem Gang in die 3. Liga retten. Konstantin Engel (59.) erzielte den verdienten Siegtreffer des klar überlegenen VfL, der seinen letzten Auswärtssieg vor fast fünf Monaten (2:1 in Ahlen) geschafft hatte. In der ersten Halbzeit war Wehens Dajan Simac (35.) mit einem Foulelfmeter an VfL- Schlussmann Tino Berbig gescheitert.

Quelle: ntv.de