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"Er war der ultimative Typ" Sascha Hupmann ist tot

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Sascha Hupmann wurde nur 49 Jahre alt.

(Foto: 6b6d3fbe245f6876e4b6ba12473fa8dc.jpg)

Er wurde lediglich 49 Jahre alt: Der ehemalige deutsche Basketball-Nationalspieler Sascha Hupmann ist tot, er starb nach einer schweren Krankheit. Seine ehemalige Universität verkündet die traurige Nachricht mit sehr emotionalen Worten.

Der deutsche Basketball trauert um Sascha Hupmann. Der ehemalige Center starb im Alter von 49 Jahren, wie seine frühere Universität in Evansville im US-Bundesstaat Indiana unter Berufung auf die Familie mitteilte. "Wir wussten, dass Sascha schwer erkrankt war. Die Nachricht von seinem Tod trifft uns sehr hart", sagte Ingo Weiss, Präsident des Deutschen Basketball Bundes. "Wir sind sehr traurig und in Gedanken bei seiner Frau und seinem Sohn. Der DBB wird Sascha ein ehrendes Gedenken bewahren."

Hupmann absolvierte 67 Länderspiele für die Nationalmannschaft und nahm unter anderem an der Weltmeisterschaft 1994 teil. Er besuchte das College in Evansville und spielte in seiner Profizeit für die TVG Trier, Bayer Leverkusen, Alba Berlin und in Griechenland. Dort konnte er sich aber weder bei Panathinaikos Athen noch bei Iraklis Thessaloniki wirklich durchsetzen. Ausklingen ließ er seine Karriere dann in der Saison 2003/04 in der 2. Bundesliga bei TSG Humana Ehingen.

Serienmeister mit Bayer Leverkusen

Seine erfolgreichste Zeit erlebte Hupmann aber derweil mit Bayer. Zusammen mit Denis Wucherer, Henning Harnisch und Michael Koch bildete er den Kern jener Leverkusener Mannschaften, die bis 1996 siebenmal in Folge die deutsche Meisterschaft gewannen. In dieser Phase wurde Hupmann auch Nationalspieler.

Nach dem Ende seiner Karriere lebte der 2,16 Meter große, gebürtige Münchner mit seiner Familie in Evansville. Er arbeitete dort an einer Schule. "Sascha besaß immer die Fähigkeit, einen Sinn für Humor zu haben und albern zu sein, aber immer zu wissen, wann er ernst und verantwortlich sein musste", berichtete der frühere Uni-Trainer Jim Crews der Zeitung "Evansville Courier & Press". "Er war der ultimative Typ."

Quelle: ntv.de, tno/dpa

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