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Rennen eine Stunde unterbrochen Schmerzensschreie überschatten Super-G

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Gut, dass es den Helikopter gibt.

(Foto: imago images/GEPA pictures)

Der Sieg von Federica Brignone beim Super-G in Val di Fassa verkommt beinahe zur Nebensache. Zwei schwere Stürze trüben den Weltcup der alpinen Skirennläuferinnen, der Rettungshubschrauber muss mehrfach ausrücken. Kira Weidles Rennen verläuft unauffällig.

Skirennläuferin Kira Weidle hat ihrem starken dritten Abfahrtsrang in Val di Fassa beim Super-G keine weitere Top-Platzierung hinzufügen können. In ihrer deutlich schwächeren Disziplin musste sich die 25-Jährige aus Starnberg beim 16. Weltcup-Sieg von Federica Brignone mit Platz 24 zufriedengeben. Zur Italienerin fehlten der WM-Zweiten in der Abfahrt stolze 2,35 Sekunden.

Immerhin festigte die Starnbergerin einen Platz unter den Top 25 der Disziplinwertung. Damit darf Weidle beim Weltcup-Finale in Lenzerheide in der Schweiz (17. bis 21. März) neben der Abfahrt auch im Super-G starten. In der Königsdisziplin war sie nach WM-Silber vor zwei Wochen auch in Val di Fassa aufs "Stockerl" gerast und hatte sich zudem einen vierten Platz erfahren.

Das Rennen wurde von zwei schweren Unfällen überschattet. Die WM-Fünfte Kajsa Vickhoff Lie aus Norwegen und Rosina Schneeberger aus Österreich stürzten heftig. Die frühere Junioren-Weltmeisterin Vickhoff Lie blieb schreiend im Netz liegen. Bei ihrem Abflug zog sich die 22-Jährige wohl einen Schien- und Wadenbeinbruch zu.

Schneeberger fädelte mit dem rechten Ski in einem Tor ein, die 27-Jährige verletzte sich vermutlich schwer am Knie. Beide wurden mit dem Helikopter abtransportiert. Auch ein Pistenarbeiter kam zu Fall. Das Rennen war wegen der drei Vorfälle und insgesamt etwa eine Stunde unterbrochen.

Brignone erwischte bei guten Bedingungen in den Dolomiten einen Traumlauf und war stolze 0,59 Sekunden schneller als Weltmeisterin Lara Gut-Behrami. Die Schweizerin, die am Samstag die Abfahrt gewonnen hatte, sicherte sich damit vorzeitig die kleine Kristallkugel in der Disziplinwertung. Dritte wurde Abfahrtsweltmeisterin Corinne Suter aus der Schweiz mit 0,72 Sekunden Rückstand. Die zweite deutsche Starterin, Katrin Hirtl-Stanggassinger, schied aus.

Quelle: ntv.de, tsi/sid

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