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Rotes Licht und weißes Pulver Sex-Skandal bei Juventus

Ein Sex-Skandal erschüttert den italienischen Fußball-Rekordmeister Juventus Turin.

Die Profis Mark Iuliano, Igor Tudor, Paolo Montero und Oliveira Athirson zählten nach Angaben der Zeitschrift Panorama zu den Kunden eines exklusiven Bordells in Turin. Die dort arbeitenden Frauen sind wegen Dorgenhandels auf die schwarze Liste der Turiner Staatsanwälte geraten.

Die Italienerinnen sollen das Freudenhaus im Zentrum der norditalienischen Metropole nicht nur verwaltet, sondern ihren Kunden auch Kokain angeboten haben. Zu den begehrtesten Freudenmädchen zählte die 31-jährige Lorena Berno, die den Ermittlern berichtet hatte, eine Ex-Freundin Iulianos zu sein. Sie soll Beziehungen nicht nur zu den Juve-Stars, sondern auch zu Spielern der Klubs AC Turin und Venedig aufgebaut haben.

Die Ermittlungen wurden durch die Aussagen Bernos erst möglich. Sie hatte wegen Geldproblemen die Verwalter des Bordells angezeigt und sich zur Kooperation mit den Ermittlern entschlossen.

Die Juventus-Spieler bestritten, zu den Kunden des Bordells gezählt zu haben. „Sicher haben mich die Ermittler mit Jemand verwechselt", sagte Iuliano. „Ich habe nie eine Frau für Sex gezahlt", versicherte Alessio Scarchilli, der ebenfalls in den Sog des Skandals geriet. Die Spieler drohten ihrerseits Klagen gegen Lorena Berno an. Sollte den Profis Kokainkonsum nachgewiesen werden, drohen ihnen lange Sperren wegen Dopings.

Quelle: n-tv.de

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