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Mazedonien überraschend weiter Spanien blamiert sich bei WM

Spaniens Handballer haben bei der WM in Kroatien eine Blamage erlebt und spielen nur noch in der Trostrunde um den President's Cup. Der Olympia-Dritte von Peking verlor einen Tag nach dem 22:32-Debakel gegen Gastgeber Kroatien in Split gegen Südkorea mit 23:24 (15:14) und verpasste den Einzug in die Hauptrunde. Die Asiaten dagegen bleiben als Dritter der Vorrundengruppe B wie der EM-Zweite Kroatien und Schweden weiter im Titelrennen und spielen von Samstag an in Zagreb um die Halbfinal-Teilnahme. Gruppensieger wurde Kroatien durch einen 30:26 (14:13)-Erfolg gegen Schweden.

Wie Spanien spielt überraschend auch Russland nur noch im die Plätze 13 bis 24. Der Rekord-Olympiasieger verlor in der deutschen Gruppe C das entscheidende Spiel um den letzten freien Hauptrundenplatz gegen Mazedonien mit 30:36 (14:15). Bei ihrer bislang einzigen WM-Teilnahme hatten die Mazedonier vor zehn Jahren in Ägypten nur den 18. Platz belegt. Zuvor hatten sich bereits Titelverteidiger Deutschland und der WM-Zweite Polen für die Hauptrunde in Zadar qualifiziert.

Dänemark besiegt Norwegen

Dort sind Europameister Dänemark, Norwegen und Serbien die nächsten Gegner. Die Serben gewannen ihr letztes Vorrundenspiel der Gruppe D in Porec gegen Saudi-Arabien mit 38:29 (21:13). Brasilien verpasste die Hauptrunde durch eine 22:25 (6:13)-Niederlage gegen Ägypten. Den Gruppensieg sicherte sich Dänemark durch ein 32:28 (16:14) im Skandinavien-Duell gegen Norwegen.

Souverän hat Frankreich die Vorrunde gemeistert. Der Olympiasieger gewann zum Abschluss mit 27:22 (13:8) gegen Ungarn und feierte damit seinen fünften Sieg im fünften Spiel der Gruppe A in Osijek. Platz zwei belegte WM-Neuling Slowakei vor den punktgleichen Ungarn. Den Ausschlag dafür gaben die mehr erzielten Tore der Slowaken, da beide Teams jeweils sieben Punkte und die gleiche Tordifferenz haben. Die Slowaken hatten ihre letztes Spiel mit 28:23 (12:13) gegen Rumänien gewonnen.

Quelle: n-tv.de