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EM-Aus für Weltmeister Dänemark Spaniens Handballer greifen nach der Krone

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Jorge Maqueda Peño jubelt über Spaniens Einzug ins Finale.

(Foto: imago images/Bildbyran)

Titelverteidiger Spanien erreicht bei der Handball-EM erneut das Endspiel. Die Iberer besiegen Weltmeister Dänemark im Halbfinale mit 29:25 (13:14) und greifen im Finale am Sonntag nach ihrem dritten EM-Gold nacheinander. Vor allem ein Rechtsaußen überragt. Auch Norwegen freut sich.

Titelverteidiger Spanien spielt erneut um Europas Handball-Krone. Der Champion von 2018 und 2020 setzte sich am Freitag vor 7286 Zuschauern in Budapest im EM-Halbfinale gegen Weltmeister Dänemark mit 29:25 (13:14) durch und darf weiter vom Titel-Hattrick träumen. Bester Werfer beim Sieger war Aleix Gomez mit elf Toren. Für Dänemark traf Superstar Mikkel Hansen achtmal.

Die Dänen erwischten den besseren Start und lagen in der ersten Halbzeit teilweise mit vier Toren vorne - auch weil sich Torwart Niklas Landin zunächst in prächtiger Verfassung präsentierte. Doch mit zunehmender Spielzeit lief sein Gegenüber Gonzalo Perez de Vargas zur Höchstform auf, so dass die Spanier den Abstand bis zur Pause auf ein Tor verkürzen konnten. Zehn Minuten nach dem Wechsel ging der Titelverteidiger beim 17:16 erstmals in Führung und gab diese bis zum Schluss nicht mehr ab.

Norwegen wird fünfter

Zuvor hatte sich Norwegen in einem Handball-Krimi gegen Island Platz fünf und damit das direkte Ticket für die WM 2023 in Schweden und Polen gesichert. Dank eines Treffers in letzter Sekunde von Harald Reinkind vom deutschen Rekordmeister THW Kiel setzte sich der EM-Dritte von 2020 mit 34:33 (27:27, 16:12) nach Verlängerung durch. Bester Werfer beim Sieger war der Kieler Topstar Sander Sagosen mit acht Toren, für die Isländer traf Omar Ingi Magnusson vom Bundesliga-Spitzenreiter SC Magdeburg zehnmal.

Die Norweger sind damit wie Dänemark, Frankreich, Spanien und die beiden Ausrichter sicher beim Welt-Championat im kommenden Jahr dabei. Die weiteren Europa-Startplätze werden in Playoff-Spielen vergeben. Die Paarungen werden am Samstag in Budapest ausgelost.

Quelle: ntv.de, dbe/dpa

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